Hamminkeln: Chorkonzert in Mehrhoog mit Weihnachtsliedern begeistern Zuhörer

Chorkonzert in Mehrhoog : Lieder zur Weihnacht, die  begeistern

Der Mehrhooger Männerchor und die Hamminkelner Gospel Generations erfreuten am Freitagabend mit  ihrem Gesang die zahlreichen Zuhörer in der Mehrhooger Heilig-Kreuz-Kirche. Sangesfreudige Interessenten werden gesucht.

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Mehrhoog war komplett gefüllt, als Pastor Heinz Schulz zur Begrüßung Joachim Ringelnatz leicht abgewandelt zitierte. „Die besinnlichen Tage im Advent haben schon so manchen Menschen um die Besinnung gebracht“, sagte er und wünschte den Zuhörern, dass die Musik der Chöre „eine Insel im Trubel des Advents“ für sie sein möge. „Lassen Sie die Seele zur Ruhe kommen und genießen Sie die zeitlosen Melodien. Der Advent ist eine Zeit der Wärme, in der zu Herzen gehende Musik nicht fehlen darf“, meinte er und leitete dann über zum Mehrhooger Männerchor 1982 und dessen Vorsitzenden Werner Veidt. Der warb am Schluss des Konzerts aktiv um neue Sänger für „seinen“ Chor und den Gospelchor, „damit auch in Zukunft in Mehrhoog der Gesang gepflegt wird.“

Die 28-köpfige Gesangsformation betrat dann als erste die Treppenstufen des Altars, vor dem ein Keyboard, ein Klavier und ihr bestens gelaunter Marco Rohde stand und wechselten sich dann mit dem Gospelchor ab. Zu Beginn intonierten die Männer Georg Friedrich Händels „Freuet euch all“ und im gleichem Atemzug die englische Variante „Joy to the world“ sehr kompakt und voll im Klang. Danach boten die Sänger mit dem klassisch-stimmungsvollen „Es kam ein Engel“ von Henrich Paulsen und Metzlers sehr getragenem, dezentem „Von all den tausend Klängen“ und Zeilen wie „Dein Heiland ist geboren, nun freue Dich, oh Welt“ einen ersten Auszug aus ihrem Repertoire.

Sehr würdevoll trugen die Männer „Advent“ vor, mit einem sehr schönen, überraschenden, mehrstimmigem Arrangement „Leise rieselt der Schnee“ und mit Charme und Humor auf deutsch „Frosty, der Schneemann“. Eduard Ramms beeindruckte als Solist bei dem im offiziellen Programm nicht aufgeführten „Jerusalem“.

Der Auftritt der Hamminkelner Gospel Generations bei „Walk in the light of God“ wirkte sehr stimmungsvoll. Die erst 17-jährige Gospelsängerin Lisa-Marie Kempen dankte in ihrem kurzen Gebet für die Musik und bat um Konzentration und möglichst wenig Fehler. Später durfte sie in „Shine your light“ als Solostimme agieren.

Unter der Leitung von Dieter Krüssmann sangen sie dann „Soon and very soon we’re going to see the king“ und „Freedom“. Georg Geselbrecht durfte als Solist Leonard Cohens Welthit „Hallelujah“ vortragen, den vereinzelt einige Gäste in dem Gotteshaus mitsummten. Danach bot der Chor den Weihnachtsklassiker „Little drummer boy“.

Mit dem Publikum vereint, sangen dann beide Chöre mit Dieter Krüssmann und Marco Rohde an den Tastaturen „Alle Jahre wieder.“ Das „Winter Wonderland“ des Gospelchores wirkte auf deutsch durchaus unterhaltsam, und bei „Amen“ klatschten die Zuhörer auch eifrig mit. Am Ende eines schönen Abends erklangen die Stücke „Das Lied beherrscht die ganze Welt“ und „Auf Wiedersehen“.

(aflo)