1. NRW
  2. Städte
  3. Wesel

Hamminkeln: Bürger wollen A 3-Anschluss Molkereiweg verhindern

Diskussion um zusätzliche A 3-Anschlussstelle : Bürger wollen Anschluss Molkereiweg verhindern

Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (SPD) und Bürgermeister Bernd Romanski aus Hamminkeln (SPD) haben sich jetzt über den geplanten weiteren Autobahnanschluss an der A 3 ausgetauscht. Aus Hamminkeln war die Forderung laut geworden, dass neben dem geprüften Anschluss an der B 70 auch ein Anschluss am Molkereiweg geprüft werden solle.

Bernd Romanski berichtete, dass im Abstimmungsgespräch zwischen den Verwaltungsspitzen und den Fachplanern „konstruktiv diskutiert“ worden sei. „Vorrangiges Ziel ist jetzt, mit den zuständigen Behörden ein Gespräch darüber zu führen, welche der immer wieder in der Öffentlichkeit diskutierten Varianten umsetzbar sind“, schreibt Romanski. Ein Anschluss am Molkereiweg bleibt demnach eine Option.

In einem Offenen Brief an Hamminkelns Bürgermeister Bernd Romanski und die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik fordern Anlieger aus dem Umfeld der Venninghauser Straße in Brünen unterdessen, auf einen Autobahnanschluss im Bereich Molkereiweg/Venninghauser Straße zu verzichten.

  • Auf der Hochkamerstraße in Rayen wird
    Verkehrssituation in Rayen : Hochkamerstraße durch Lkw-Verkehr überlastet
  • Kleves Stadtwerke-Chefin Claudia Dercks.
    Kleve : Baustelle an der Nimweger Straße
  • Jochen Fennel und Ben Papst (v.l.)
    Verkehr in Düsseldorf : Anwohner kämpfen um Spielstraße

Die Anlieger schildern in ihrem Brief ihre Unzufriedenheit mit diesem Ansinnen. „Bereits jetzt ist die Venninghauser Straße ein von Berufspendlern, Motorradfahrern und LKW vielbefahrener, die Anlieger sehr stark belastender Verkehrsabschnitt“, schreiben sie. Auf Bürgerantrag hin sei im Jahr 2012 die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h herabgesetzt worden. Damit habe die Verwaltung dem Umstand Rechnung getragen, dass bereits jetzt durch den Straßenverkehr eine hohe Belastung und Gefahr für die Anwohner der Venninghauser Straße ausgehe. Wenn der Verkehr verdichtet würde, sei das eine kalte Enteignung. „Wir wenden uns dagegen, dass die bestehende Belastungssituation nunmehr durch die Anwohner der Unterbauernschaft getragen werden soll.“

(sep)