GW954f: Lanuv bestätigt drei weitere Wolfsnachweise

Neue Fälle bei Hünxe : Lanuv bestätigt drei weitere Wolfsnachweise

Was ist los mit der Niederrhein-Wölfin? Wo befindet sie sich. Es gibt jetzt drei Fälle von Mitte September, die ihr zugewiesen werden können. Dies bedeutet aber nicht, dass ihr Verbleib in Schermbeck gesichert ist.

Die Schermbecker Wölfin GW954f (“Gloria“): Hat sie im Dezember, vor fünfeinhalb Wochen, noch einmal zugeschlagen? Foto: dpa/Sabine Baschke

(RP) Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) bestätigt drei weitere Nachweise auf einen Wolf im Wolfsgebiet Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben hätten gezeigt, so die Behörde, dass ein Wolf in den Nächten vom 7. auf den 8. Dezember, vom 8. auf den 9. Dezember und vom 12. auf den 13. Dezember in Hünxe mehrere Schafe getötet hat. Ob es sich dabei um Wölfin „Gloria“ oder ein anderes Tier handelte, untersucht das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen. Unsere Redaktion hatte zuletzt berichtet, dass unklar sei, ob sich die Wölfin überhaupt noch im Gebiet Schermbeck aufhält. Selbst wenn ihr auch die aktuellen Fälle dem Tier GW954f zugewiesen werden können, würde der letzte bestätigte Riss fünfeinhalb Wochen her sein. Die betroffenen Tierhalter seien über die aktuellen Ergebnisse informiert worden. Sie können über die „Förderrichtlinie Wolf“ des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten.

(RP)
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