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Hamminkeln: Guide Michelin empfiehlt das "J"

Hamminkeln : Guide Michelin empfiehlt das "J"

In der aktuellen Ausgabe der Gourmet-Bibel "Guide Michelin" findet das Restaurant "J" im Schloss Ringenberg erstmals Erwähnung.

Für Florence und Stephan Janssen kommt die Empfehlung einem Ritterschlag gleich. Verstärkt lassen sich jetzt auch Belgier und Franzosen im "J" verwöhnen.

Der Mann war ein eher unauffälliger Gast. Aber es hat ihm geschmeckt. Sehr gut sogar. "Als er um die Rechnung bat, gab er sich als Tester vom Guide Michelin zu erkennen und stellte uns einige Fragen zum Restaurant", erinnert sich Florence Janssen (34). Dass das "J" im Kellergeschoss des Schlosses Ringenberg in der aktuellen Ausgabe der Feinschmecker-Bibel "Guide Michelin" erstmals lobend erwähnt ist, macht Florence und Stephan Janssen (39) glücklich.

Denn: "Mittlerweile finden auch verstärkt Gäste aus Belgien und Frankreich, die auf der A 3 Richtung Niederlande unterwegs sind, den Weg zu uns", sagt Stephan Janssen, alleiniger Herrscher in der Küche.

Allein in der Küche

Ihm und seiner charmanten Frau Florence, zuständig für den reibungslosen Service, ist es gelungen, dem Restaurant im Souterrain innerhalb der vergangenen vier Jahre ein neues, ein positives Image zu geben. Immer öfter sind die 24 Plätze im Schloss komplett besetzt. Und immer öfter servieren die Eheleute Janssen ihr "fliegendes Buffet" bei Firmenveranstaltungen und Partys. Kürzlich hat sich bei einer Feier in Bocholt der FDP-Politiker Christian Lindner für das tolle Essen bedankt.

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"Als wird das Restaurant bei der Suche im Internet gefunden haben, wussten wir, dass wir erfolgreich sein werden", sagt Florence Janssen. Sie und ihr Mann fühlen sich wohl am Niederrhein und haben in Bocholt ein neues Zuhause gefunden. Auch wenn das Ehepaar betont, "dass wir nach Feierabend manchmal gerne noch etwas trinken gehen würden. Das war, als wir noch in Düsseldorf gewohnt haben, eher möglich. Aber alles ist gut."

Stammgäste des "J" lieben nicht nur die ungekünstelte, freundliche Atmosphäre, sondern natürlich auch das Essen. "Die meisten können kaum glauben, dass ich die Menüs ganz alleine ohne Hilfe frisch koche", sagt Stephan Janssen, der zuletzt im Alten Zollhaus (Mülheim/Ruhr; lange Jahre in Besitz eines Michelin-Sterns) als Souschef tätig war und der schon als Kind Koch werden wollte.

Angesprochen auf Gerichte, die bei den Janssens zu Hause auf den Tisch kommen, sagt der 39-Jährige: "Möhrenuntereinander mit Kotelett oder ein Sauerbraten, wie meine Mutter ihn schon gemacht hat." Guten Freunden ("Aber nur wirklich guten Freunden") serviert der Meister eine Paella. "Die muss absolut frisch sein und braucht sehr lange. Ich habe lange probiert, um sie letztlich so perfekt hinzubekommen."

(RP)