Gruseln in Schermbeck: Auch eingefleischte Halloween-Fans erschauderten

Gruseln in Schermbeck : Auch eingefleischte Halloween-Fans erschauderten

Auch Schermbecker zogen an Halloween verkleidet von Haus zu Haus. Kinder forderten Süßigkeiten ein; einige Gruppen sangen Lieder, andere standen einfach stumm vor der Tür, während wieder andere durch gruselige Laute oder Grimassen bedrohlich wirken wollten.

Jede Menge Gespenster und Geister, Zombies und andere schreckliche Spukgestalten waren unterwegs. Satanisch kichernde Vampire, Zombies in allen Variationen, Krankenschwestern in blutverschmierten Arbeitskitteln, dubiose Wahrsagerinnen und Sexy-Hexen sorgten ebenso für eine gespenstische Atmosphäre wie Totenköpfe, Skelette und auferstandene Leichen. Mit Latexwunden und Kunstblut-Spezialeffekten konnte manche gruselige Gestalt die Passanten mächtig erschrecken.

Großes Interesse fand eine öffentliche Halloween-Initiative an der Alten Poststraße in Bricht, wo am Haus Nummer 8 ein etwa 60 Meter langer Grusel-Parcours zum Schauder-Erlebnis einlud. Diesen Parcours hatte der Grundstückseigentümer Dirk Schwarze mit mehr als einem Dutzend Helfer errichtet. Es gab einen Schwarzlichttunnel ebenso wie ein Nebelzelt, in dem ein Mann mit einer Kettensäge wartete. Stefan Koppers hatte ein Atomkraftwerk entworfen, in dem ein Störfall auftrat; Ausschnitte aus dem US-Horror-Thriller „Saw“ hatten André Rehmeyer und Andree Zielke inszeniert. Auf einem Friedhof zeugten Grabsteine von Personen, die auf grausame Weise irgendwann das Zeitliche gesegnet hatte.

Wer die Begegnung mit schrecklichen Gestalten hinter sich gebracht hatte, war froh, im Partykeller mit Hilfe einer hochprozentigen „medikamentösen Behandlung“ die Erinnerung an all das Grauen verdrängen zu können.

Mehr von RP ONLINE