Wesel: Grundstückspreise bleiben in Wesel stabil

Wesel: Grundstückspreise bleiben in Wesel stabil

Angehende Bauherren dürfen sich in Wesel weiter an bekannten Maßstäben orientieren. Die Bodenrichtwerte für 2018 zeigen nur wenige Veränderungen zum Vorjahr auf.

Dies geht aus der Übersicht hervor, die der Gutachterausschuss der Stadt Wesel jetzt beschlossen und vorgelegt hat. Demnach rangieren die Preise für Wohnbauland je nach Lage zwischen 90 und 220 Euro pro Quadratmeter. Lediglich in acht der 45 Richtwertzonen (ohne Gewerbegebiete sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen) hat es eine Anhebung der Richtwerte für die Grundstückspreise gegeben.

In der Stadtmitte betrifft dies drei Gebiete. So ist der Quadratmeter im Bereich Hansaring/Pastor-Bölitz-Straße/Schillstraße nun mit 260 statt 250 Euro angesetzt, was einer Steigerung um vier Prozent gegenüber 2017 entspricht. Als weiteres Gebiet ist Oberndorfstraße/Dinslakener Landstraße/Schillstraße mit 210 statt 200 Euro (plus fünf Prozent) dabei. Mit der gleichen Bewertung ist Hafenbahn/Herzogenring/Kurfürstenring belegt, wobei hier jedoch eine Gebietserweiterung zu berücksichtigen ist. Dies trifft auch auf Lackhausen und Schepersfeld (Brüner Landstraße/Schermbecker Landstraße) zu, die um jeweils fünf Euro auf 190 beziehungsweise 150 Euro klettern. In Obrighoven sind für AaperWeg/Am Forst/Am Buttendick nun 220 Euro (2017: 210) angesetzt, in Ginderich 120 (105), wo mit 14,2 Prozent die größte Steigerung zu verzeichnen ist.

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Neue Richtwertzonen gibt es am Blumenkamper Weg mit 120 Euro je Quadratmeter und in Lackhausen für den bebauten Bereich Am Schwan-Süd mit 150. Außerdem wurden für die zukünftigen Baugebiete Am Hessenweg und Am Schwan Nord vom Gutachterausschuss erstmals Rohbaulandrichtwerte verabschiedet. Das sind laut der Mitteilung der Stadt Bereiche, die noch nicht erschlossen sind, jedoch baulich genutzt werden sollen.

Für Land- und Forstwirtschaftsflächen sowie Gewerbegebiete haben sich die Preise nicht geändert. 2017 wurden 711 Kaufverträge über bebaute und unbebaute Flächen gemeldet - 3,6 Prozent mehr als in 2016. Dabei wurden 167,1 Millionen Euro (plus 34 Prozent) umgesetzt.

(fws)