Schermbeck: Grünes Licht für Bebauungsplan im Bruch

Schermbeck: Grünes Licht für Bebauungsplan im Bruch

Gegen die Stimme des BFB-Fraktionsvorsitzenden Klaus Roth und bei einer Enthaltung des Grünen-Vertreters Jürgen Trick hat der Planungsausschuss gestern für die Aufstellung des Bebauungsplanes 53 "Wohnbebauung im Bruch" gestimmt. Roth begründete seine Ablehnung mit dem Hinweis auf eine ähnliche Situation wie am Bösenberg, wo eine Hinterlandbebauung verwehrt worden sei. Bauverwaltungsleiter Gerd Abelt wies darauf hin, dass im Bereich des jetzt beantragten Bebauungsplanes keine Hinterlandbebauung vorliegt, da der Bereich an einer gemeindlichen Straße liegt.

Die Eigentümer haben sich bereiterklärt, die Erschließungskosten für den Ausbau des Weges sowie die Planungskosten für die Aufstellung eines Bebauungsplanes zu übernehmen. Vor der Einleitung weiterer planungsrechtlicher Schritte soll nun zunächst ein städtebaulicher Vertrag zur gesamten Kostenübernahme geschlossen werden. Trick forderte einen normalen Ausbauzustand ein. Man werde, so Abelt, nicht mit einer wassergebundenen Straßendecke zufrieden sein, einen Gehwegbereich ebenso fordern wie eine Lampe und darauf achten, dass entlang des nördlich angrenzenden Wassergrabens ein Unterhaltungsstreifen frei bleibe.

Auch wenn nun eine Straße entsteht, soll sichergestellt bleiben, dass der Weg ins Bruch nicht durchgängig befahrbar wird.

(hs)