Wesel: Grippewelle erfasst Wesel: Beide Kliniken ausgelastet

Wesel: Grippewelle erfasst Wesel: Beide Kliniken ausgelastet

Die Grippe- und Erkältungswelle hat Wesel erreicht. Das spüren nicht nur die niedergelassenen Ärzte, sondern auch die Kliniken, in die vermehrt Patienten mit Grippe und ähnlichen Symptomen kommen. Um Belegschaft, Patienten und Besucher zu schützen, hat das Evangelische Krankenhaus Wesel (EKV) reagiert.

Auch im Marien-Hospital Wesel (MHW) gibt es deutlich mehr Grippekranke als üblich. Derzeit sind es 35 Verdachtsfälle. In den vergangenen vier Wochen gab es 60, davon waren zehn positiv, also von Influenza betroffen. Bei Verdacht werden die Patienten isoliert untergebracht. Ob er sich bestätigt, entscheidet sich binnen 48 Stunden. Ein Influenza-Patient werde im Hospital sieben Tage isoliert untergebracht, teilt das Haus mit. Keine Verdachtsfälle gebe es übrigens in den Senioreneinrichtungen der Pro homine und im Willibrord-Spital Emmerich. Erwischt habe es indes Mitarbeiter des MHW. Deshalb seien in der vergangenen Woche zehn Betten in der Geriatrie wegen Personalmangels nicht belegt worden. Seit gestern laufe das Hospital wieder im Vollbetrieb. Während das DRK feststellt, dass weniger Blutspender kommen, ist die Versorgung des Hospitals mit Konserven nicht eingeschränkt.

(fws)
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