Hamminkeln: Greenpeace in Marienthal

Hamminkeln: Greenpeace in Marienthal

Marienthal entwickelt sich zum Schauplatz für die Energiewende. Greenpeace Niederrhein möchte im Klosterdorf für den Ausbau erneuerbarer Energien werben. Anlass ist der Protest der Bevölkerung gegen drei geplante Windkraftanlagen auf "Sondermanns Heide".

"Wir verbünden uns nicht mit den Investoren, weil wir unsere Unabhängigkeit bewahren müssen", so Greenpeace-Sprecher Alexander Oslislo, "sondern wir wollen die Akzeptanz für Windkraft erhöhen." Die Gefahr, die von Atomkraftwerken ausgehe und die drohenden Folgen des Klimawandels durch Kohlekraftwerke mache die Energiewende dringend nötig.

Greenpeace schlägt einen Kompromiss vor: Anstatt die Anlagen komplett zu verhindern, sollte man sie an alternativen Standorten bauen. Die Umweltaktivisten planen einen kleinen Infostand und möchten Infomaterial verteilen, um mit den Leuten ins Gespräch kommen. Ein Termin für die Aktion soll in Kürze bekannt gegeben werden, so Alexander Oslislo.

(RP/rl)
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