Hamminkeln: Glasfaser: Hamminkelner zögern

Hamminkeln : Glasfaser: Hamminkelner zögern

Während von den Bürgern in den Außenbereichen die Diskussion geführt wird, ob man mit Hilfe der Stadtwerke Rhede, finanzieller Eigenbeteiligung und Muskelhypothek den Glasfaserausbau vorantreibt oder auf den durch öffentliche Fördergelder unterstützten Ausbau wartet, haben die Bürger der Ortskerne Hamminkelns und Ringenbergs diese Wahl nicht.

Hier baut die Deutsche Glasfaser mit eigenen finanziellen Mitteln ein Glasfasernetz aus. Die Voraussetzung für den Ausbau ist allerdings genauso wie in allen anderen Ausbaugebieten des Unternehmens eine Anschlussquote von 40 Prozent. Das bedeutet, dass 40 Prozent der anschließbaren Haushalte einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser über eines von deren Produkten abschließen müssen. Wird die Quote nicht erreicht, findet kein Glasfaserausbau statt. Die Nachfragebündelung läuft nur noch bis Montag, 5. Februar. Während Ringenberg hier auf einem guten Weg ist und hier nur noch 97 Verträge fehlen, verläuft die Nachfragebündelung in Hamminkeln recht schleppend. Hier fehlen noch 365 Verträge.

Wer sich noch nicht sicher ist, ob der Glasfaseranschluss für ihn die richtige Option ist, kann sich am Samstag, 27. Januar, von 10 bis 15 Uhr am Glasfasertag in Ringenberg (Fitness am Kamin, Hauptstraße 16) beraten lassen. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02861 8133420.

(RP)
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