Serie Weseler Wahrzeichen (folge 21): Geheimnisvoll - St. Mariä Himmelfahrt

Serie Weseler Wahrzeichen (folge 21) : Geheimnisvoll - St. Mariä Himmelfahrt

Sie mag unscheinbar wirken, aber die katholische Innenstadtkirche hat es in und vor allen Dingen unter sich.

Wesel St. Mariä Himmelfahrt hat es nicht leicht in der Wahrnehmung. Meist ist mehr von ihrem Geläut über der Innenstadt zu hören, als dass sie optisch in Erscheinung tritt. Dabei lohnt sich die Erforschung. Bis 1291 lässt sich die Historie zurückverfolgen, ins Gründungsjahr des Dominikanerklosters. Nach der Reformation standen Katholiken nur noch Himmelfahrt und Martini zur Verfügung. Der gotischen Kirche folgten eine barocke, eine neugotische und nach der Zerstörung von 1945 die aktuelle Form, in der Erhaltenes und Neues vereint ist. Kunst aller Epochen verdient Beachtung - von den Skulpturen bis zum Bronzeportal. Geheimnisvoll wird es beim Abstieg in die Krypta. Hier ruhen Herzog Adolf II. von Kleve und seine Frau Maria von Burgund. Sie hatten das Kartäuserkloster auf der Grav-Insel als letzte Ruhestätte bestimmt. Als dies im Achtzigjährigen Krieg (1568-1648) zerstört wurde, flüchteten die Mönche samt Herrschergebeinen zu den Dominikanern.

Seit 1964 steht der Backsteinturm. Foto: Jana Bauch
Eine prächtig gekleidete Madonna. Foto: Jana Bauch
Rundbogenfenster zieren das Langhaus. Foto: Jana Bauch
Die Herzogsgräber in der Krypta Detail der Reliefs auf dem Bronzeportal Die Herzogsgräber in der Krypta Detail der Reliefs auf dem Bronzeportal. Foto: Jana Bauch

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(RP)
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