Schermbeck:: Gegen den Trend: Mehr Einbrüche in Schermbeck

Schermbeck:: Gegen den Trend: Mehr Einbrüche in Schermbeck

Beim Blick auf die Städte der Region zeigt sich ein differenziertes Bild - überall bestätigt sich zwar die Tendenz sinkender Fallzahlen, allerdings gibt es unterschiedliche Entwicklungen in den Kommunen.

5048 Kriminalitätsfälle insgesamt gab es 2017 (2016: 5564). Die Aufklärungsquote stieg von 49,3 auf 51,1. Auffällig in Wesel: Die Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt deutlich von 161 in 2016 auf 114 in 2017. Die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen steigt von 110 auf 115, liegt im Vergleich der Zahlen seit 2012 aber immer noch im Mittelfeld. Zunehmend ist auch die Zahl der Sexualdelikte: 2016 waren es 30, 2017 sind es 37. Die Aufklärungsquote ist hier rückläufig, von 90 auf 81,1 Prozent. Stark rückläufig ist die Zahl der Diebstahlsdelikte, von 2832 in 2016 auf 2266 in 2017. Ebenfalls erfreulich: Deutlicher weniger Räder werden gestohlen, 2016 waren es 514, 2017 dann nur noch 405. Und: Es gibt mehr Rauschgiftdelikte: 2016 waren es 212, im Jahr 2017 dann 236. Dies hänge damit zusammen, dass die Polizei intensiver kontrolliert, so Ansgar Müller. "Wir könnten die Zahl der Delikte auf Null runterfahren, indem wir einfach nicht mehr kontrollieren."

In Hamminkeln bestätigt sich die Tendenz von weniger Straftaten: 2016 waren es 1106 Taten, 2017 nur noch 1013. Die Aufklärungsquote (51 %) sinkt hier aber. Kein einziges Raubdelikt wird dort für 2017 verzeichnet, dafür steigt die Zahl der Körperverletzungsdelikte von 19 in 2016 auf 22. Beim Fahrraddiebstahl gibt es einen Rückgang von 102 (2016) auf nur noch 89 (2017). Auffällig weiterhin: Alle sieben Sexualdelikte konnten aufgeklärt werden. Und: Die Zahl der Betrugsdelikte halbierte sich fast von 180 in 2016 auf 93 in 2017.

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Die Fallzahlen sinken leicht von 615 in 2016 auf 586 in 2017. Die Aufklärungsquote sinkt deutlich: Bei 58,7 Prozent lag sie 2016, 49 Prozent wurden 2017 noch erreicht. Es gibt mehr Fahrraddiebstahl, mehr Diebstahl von KFZ, mehr Raubdelikte, auch mehr Wohnungseinbrüche. 2017 sind es 40, ein Jahr zuvor waren es noch 35.

Die Zahl der Kriminalfälle sinkt von 784 (2016) auf 703, die Aufklärungsquote steigt im gleichen Zeitraum von 41,8 auf 54,2 Prozent. Die Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt deutlich von 75 in 2016 auf 31 in 2017. Es gibt kein einziges Raubdelikt, die Zahl der Gewaltdelikte verdoppelt sich aber von acht in 2016 auf 16 in 2017.

(sep)