Kreis Wesel: FU hält an Werbeverbot für Abtreibungen fest

Kreis Wesel: FU hält an Werbeverbot für Abtreibungen fest

Auf Bundesebene wird derzeit über die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche diskutiert. Linke, Grüne, FDP und auch die SPD wollen das bisherige Werbeverbot kippen, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird alle entsprechenden Anträge ablehnen. Auch die Frauen-Union (FU) im Kreis Wesel hat dazu Stellung bezogen. "Wenn es um den Schutz ungeborenen Lebens geht, scheuen wir Christdemokraten keine Diskussion", erklärt die Kreisvorsitzende Anika Zimmer.

Auf Bundesebene wird derzeit über die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche diskutiert. Linke, Grüne, FDP und auch die SPD wollen das bisherige Werbeverbot kippen, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird alle entsprechenden Anträge ablehnen.

Auch die Frauen-Union (FU) im Kreis Wesel hat dazu Stellung bezogen. "Wenn es um den Schutz ungeborenen Lebens geht, scheuen wir Christdemokraten keine Diskussion", erklärt die Kreisvorsitzende Anika Zimmer.

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Ungeborenes Leben habe eine eigene Rechtsqualität und sei verfassungsrechtlich geschützt, so Anika Zimmer in ihrer Mitteilung weiter. "Schwangerschaftsabbrüche sind nach wie vor rechtswidrig, auch wenn sie in bestimmten Fällen straffrei gestellt werden." Ein Abbruch sei auch für die betroffenen Frauen eine schwere Entscheidung und ein schwerwiegender Eingriff. Deshalb habe man die Pflicht zur umfassenden Beratung. Und deshalb dürfe derjenige, der berät, nicht den Abbruch vornehmen.

"Deshalb ist ein Schwangerschaftsabbruch keine normale medizinische Dienstleistung, für die in Anzeigen oder über das Internet geworben werden darf", erklärt die Kreisvorsitzende Anika Zimmer. Diese klare Haltung würden die Christdemokraten bei allen Diskussionen und Abstimmungen vertreten.

(RP)
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