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Flanierkonzerte: Live-Musik in Hamminkeln

Am 20. Juni in Hamminkeln : Live-Musik in der Natur geplant

„So klingt der Sommer“ – unter diesem Motto sind Flanierkonzerte im „Arboretum Grenzenlust“ an der Grenze zwischen Hamminkeln und Wesel geplant. Was das Programm im Detail verspricht.

 Das letzte Live-Konzert der „musik:landschaft westfalen“ ist schon mehr als acht Monate her – am 20. Juni soll es endlich wieder was werden: Unter dem Motto „So klingt der Sommer“ wird zum ersten Mal in das wunderbare Gelände von „Arboretum Grenzenlust“ in Hamminkeln eingeladen. Jeweils drei Ensembles spielen Werke aus unterschiedlichen Epochen – Klassiker stehen ebenso auf dem Programm wie moderne Rhythmen.

Ausführende sind Musikerinnen und Musiker der „festival:philharmonie westfalen“. „Sie werden gemeinsam mit Jozsef Lendvay und seinem Ensemble Soliszti ein musikalisches Feuerwerk zünden“, kündigt Dirk Klapsing vom Festivalbüro der musik:landschaft westfalen an. In Hamminkeln werden sie musikalisch unterstützt vom Saxophon-Ensemble „Alliage Quintett“, das bereits bei seinem Auftritt vor zwei Jahren unter anderem in Hamminkeln bei den Auftritten im im Festivalsommer für Furore sorgte. Die Ensembles werden jeweils im Wechsel halbstündige Konzerte an verschiedenen Orten der Parks geben. Die Zuhörer können durch den Park flanieren und dabei die Schönheit des Arboretums und die Musik genießen. Für jeden Gast steht ein transportabler Stuhl bereit.

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„Grenzenlust“ mit seinem herrlichen Baumbestand und dem Parkcharakter eignet auch sehr gut. Der Park aus dem 18. Jahrhundert wurde behutsam zu einem Arboretum umgestaltet. Seltene, kostbare Blume und Sträucher wurden in den vorhandenen Bestand eingefügt. Für die unterschiedlichen Jahreszeiten auf die Einbringung vieler blühender Gewächse bedacht sein. Zugleich das erhaltenswerte Alte bewahren und pflegen, innerhalb der Bestände Räume weitläufiger, begraster Flächen belassen und einen Ort für Ruhe und Freude schaffen: Das ist die Philosophie, die hinter dem „Arboretum Grenzenlust“ steht. 1986 begann Harald Schmitz auf dem dreieckigen Areal mit der Anlage eines Arboretums und fügte mit feinem Sinn für Gestaltung die Gehölze in kleinen Gruppen, seltener als Solitäre, in den lichten Buchen- und Eichenwald ein. Unterpflanzungen von Stauden ergänzen die Gehölze harmonisch. „In diesem zauberhaften Ambiente Musik zu genießen, dürfte ein grandioses Erlebnis sein“, meint Klapsing.

Um möglichst vielen Besuchern unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ein Konzerterlebnis bieten zu können, ist der Besuch des Parks/Gartens am 20. Juni auf jeweils zwei Stunden beschränkt. Einlass ist um 11, 13 und 15 Uhr. Zum Konzept des Veranstalters gehört zudem, dass die Besucher am Eingang einen Klappstuhl ausgehändigt bekommen, mit dem sie sich unter Einhaltung der gültigen Abstandsregeln vor den Ensembles platzieren können. Das Arboretum Grenzenlust bleibt an diesem Tag für den normalen Publikumsverkehr geschlossen. Mehr Informationen und Karten zum Preis von 29 Euro gibt es online unter www.musiklandschaft-westfalen.de .

(thh)