Gelebte Ökumene in Schermbeck Ein Essen, das Einsamkeit vergessen lässt

Schermbeck · Am 21. Januar starten die zwei Schermbecker Kirchengemeinden ein ökumenisches „Verwöhn-Ma(h)l“.

 Silke Knoll, Irmgard Wachtmeister, Maria Jöhren, Michael Knoll (sitzend v.l.), Sabine Porsche, Daniel Wiegmann, Patrick Alflen, Horst Schmitter und Desirée Kaiser (stehend v.l.) bei der Vorstellung des „Verwöhn-Ma(h)ls

Silke Knoll, Irmgard Wachtmeister, Maria Jöhren, Michael Knoll (sitzend v.l.), Sabine Porsche, Daniel Wiegmann, Patrick Alflen, Horst Schmitter und Desirée Kaiser (stehend v.l.) bei der Vorstellung des „Verwöhn-Ma(h)ls

Foto: Helmut Scheffler

Das gemeinsame Essen, wie es die meisten älteren Menschen noch in ihrer Jugend kennengelernt haben, kommt in den Familien allmählich immer mehr aus der Mode. Der stressige Alltag lässt kaum noch ruhige Phasen zu, in denen man gemeinsam am Tisch sitzt und parallel zum Essen miteinander plaudert. Für Singles sind Mahlzeiten ohne einen Partner am Tisch fast die alltägliche Regel. Besonders einsam werden die Esszeiten für jene älteren Menschen, die bis zum Auszug der Kinder und dem Tod des Partners gewohnt waren, bei den Mahlzeiten nach Möglichkeit am selben Tisch zur selben Zeit zu essen. Die Zahl jener Menschen, die, nach dem Vorbild der Bewohner mediterraner Länder, dem Essen in Gemeinschaft eine ausgedehnte Zeitspanne im täglichen Alltag einräumen, wird immer kleiner mit allen Folgen, die sich aus der Einsamkeit am Tisch ergeben.