Hamminkeln: Durch das Hofcafé weht bald ein wenig "Landluft"

Hamminkeln: Durch das Hofcafé weht bald ein wenig "Landluft"

Hanni und Willi Krebber hören am Jahresende auf. Christian Droste und Julian Swakowski (Café Landluft) übernehmen.

Manchmal passt eben einfach alles zusammen. So wie im Fall von Hanni und Willi Krebber. Seit elf Jahren betreiben sie gemeinsam das Hagemanns Hofcafé bei Brünen. Zum Jahresende soll Schluss sein. Für die beiden, nicht für das Café. Das übernehmen Christian Droste und Julian Swakowski, bekannt aus dem Café Landluft in Bislich.

Denn während die Krebbers Ausschau nach einer Lösung für ihr Café hielten, waren die Bislicher ebenfalls auf der Suche, und zwar nach einer Erweiterungsmöglichkeit. Eine gute Lösung für beide Seiten: Ab Januar ist das Hagemanns Hofcafé in neuer Hand. Sie blicken auf elf spannende Jahre mit vielen freundlichen Gästen zurück, sagen Hanni und Willi Krebber. "Doch jetzt geht es einfach nicht mehr", sagt der 65-Jährige bestimmt. Aus Altersgründen und der Gesundheit wegen. "Meine Frau ist jetzt 66 Jahre alt und steht täglich zehn Stunden in der Küche." Bald soll Hanni Krebber ein wenig mehr Ruhe haben. Fast wie gerufen kam da der Anruf aus Bislich. "Wir hatten schon verschiedene Möglichkeiten ins Auge gefasst", sagt Hanni Krebber. "Aber das passte einfach perfekt."

Vor einigen Jahren auf einem Seminar hatten sich die 66-Jährige und Christian Droste kennengelernt. "Wir sind ins Gespräch gekommen, von Kaffeemaschinen irgendwann bei der Zukunft des Hofcafés gelandet", erinnert sich der 34-Jährige noch.

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"Wenn wir mal unser Café abgeben, könnt ihr ja übernehmen", hatte Hanni Krebber damals gesagt. "Und daran erinnerte ich mich dann eines schönen Tages", so Droste. Schon seit langem seien er und Julian Swakowski auf der Suche nach einer Möglichkeit gewesen, ihr Geschäft zu erweitern. "Am Bislicher Standort anbauen dürfen wir nicht, das macht die Stadt nicht mit", sagt er. "Also blieb nur die Variante eines zweiten Standortes."

Am Brüner Bruch im Hofcafé haben sie genau den nun gefunden, ist Christian Droste überzeugt. "Das Konzept passt, die Vorstellungen stimmen überein, eigentlich kann nichts schiefgehen."

"Alle der zwölf Mitarbeiter, die weitermachen möchten, können das", sagt Droste. Am liebsten wären ihm noch weitere, zusätzliche Mitarbeiter. Große Veränderungen plant der neue Pächter übrigens nicht. "Das Café ist toll und passt super zu uns, wie es ist. Wir werden das Konzept beibehalten."

(gasch)
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