Unsere Woche: Druck ist raus, neu nachdenken

Unsere Woche: Druck ist raus, neu nachdenken

Nach dem unerträglichen Hin und Her in Sachen Bislichbad ist der Druck erstmal raus. Die großen Fraktionen zeigen Einsehen, wollen offenbar nicht noch mehr Schaden anrichten und geben den Vereinen Zeit, Übernahmepläne intensiver zu beraten.

Das stellt alles auf eine neue Basis. Und FDP-Chef Bernd Reuther tut gut daran, das Thema Kombibad erneut zu befeuern. Für einen großen Wurf, der am Standort des Freibads alles unter einen Hut bringt, gibt es gute Argumente: die unvergleichlich beste Lage für eine Sport-und-Freizeit-Attraktion, die betriebs- und personalkostensparenden Synergieeffekte und auch die Chance zum Einstieg in eine "Aue GmbH", die Reuther bekanntlich vorschwebt.

Dies mal mit Ruhe und Vernunft von allen Seiten zu durchdenken, ist angesagt. Sparen im Kleinen, wie beim Bislichbad, ist gut und schön. Doch es müssen auch mal große Ziele definiert und dann mit Mut angesteuert werden. Optimismus und Aufbruchstimmung gehören zwar eigentlich zum Frühling. Doch sind dessen Temperaturen jetzt ja fast schon wieder da.

fritz.schubert@rheinische-post.de

(RP)