Serie Weseler Wahrzeichen (Folge 15): Die Rathausfassade

Serie Weseler Wahrzeichen (Folge 15): Die Rathausfassade

Der ungebrochenen Sehnsucht der Bürger nach identitätsstiftenden Bauten im kriegszerstörten Wesel sind zwei wesentliche Wiederauferstehungen zu verdanken: der Willibrordi-Dom und die Rekonstruktion der historischen Rathausfassade.

War die Kirche mit dem Dombauverein recht flott in Angriff genommen, mussten die Rathausfreunde Jahrzehnte kämpfen, bis das zur Hälfte spendenfinanzierte Projekt überhaupt umgesetzt werden durfte.

Drei von sieben, die die Fassade zieren (v.l.): Herzog Adolf I., Karl der Große und der heilige Willibrord. Foto: Malz

Beides kann sich sehen lassen. Tagtäglich sind Menschen zu beobachten, die ehrfürchtig staunend und fotografierend vor den Bauten stehen, die Wesels Geschichte repräsentieren. Reich verziert und ganz nah am 1945 untergegangenen Original ist die Fassade. Das 1241 zur Stadt erhobene Wesel wurde 1407 Mitglied der Hanse. Die sich damit weiter entfaltende wirtschaftliche und kulturelle Blüte drückt sich in dem Schmuckstück aus.

Foto: Malz Ekkehart

Im spätgotisch-flämischen Stil wurde das Rathaus 1455 errichtet, war Standort etlicher Hansetage des Kölner Drittels. Das i-Tüpfelchen der Rekonstruktion ist die rein privat finanzierte Figurenreihe mit Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688), Herzog Adolf I. von Kleve-Mark (1373-1448), Kaiser Karl dem Großen (742-814), dem heiligen Willibrord (658-739), König Rudolf I. von Habsburg (1218-1291), Graf Dietrich VIII. von Kleve (1256-1305) und Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619).

Foto: Malz Ekkehart
  • Serie Weseler Wahrzeichen (letzter Teil) : Die Festung von Wesel

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(fws)