Hamminkeln: Das wohl letzte Konzert des Chors St. Pankratius und der Egerländer

Hamminkeln : Das wohl letzte Konzert des Chors St. Pankratius und der Egerländer

Viele gute Dinge passieren nur alle vier Jahre. Dies stellte Moderator Frank Ridder jetzt im proppenvollen Saal der Gaststätte Hoffmann in Dingden fest. Schaltjahre gehören zum Beispiel dazu, Fußballweltmeisterschaften und Olympische Spiele bekanntlich auch. Und eben das Gemeinschaftskonzert des Kirchenchors St. Pankratius und der Trachtenkapelle "Die lustigen Egerländer" aus Rhede. "Musik ist Trumpf" lautete das Motto des Abends und bot eine Reise in die Welt der klassischen Volkslieder und klanggewaltiger Blasmusik.

Gefühlvolle Stücke des Kirchenchors St. Pankratius mit stimmungskräftiger Musik der Blaskapelle überzeugten im Wechsel. Ob eher militärisch barock anmutende Märsche wie "Hoch Heidecksburg" von Rudolf Herzer oder "bayerischere" Werk wie "Salemonia" vom Allgäuer Komponisten Kurt Gäble, die Jungs aus Rhede erzeugten Mitklatsch-Atmosphäre.

Ob es in vier Jahren wieder zu einer ähnlichen Veranstaltung kommt, ist fraglich. "Es wird wohl erstmal unser letztes Konzert in dieser Form gewesen sein", stellte Chorleiter Sven Joosten klar. Die Altersstruktur gebe das nicht mehr her. "Der Aufwand mit allem Drum und Dran ist so nicht zu stemmen."

Für diesen Abend verabschiedeten sich die Musiker mit "Klinge, Lied, lange nach". Ein Lied, dessen Botschaft nicht nur frommer Wunsch bleiben, sondern wohl in vielen Häusern in der Region noch lange nachklingen wird.

(ste)
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