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Corona-Krise: Grünschnittannahme des ASG Wesel ab Montag wieder offen

Service trotz Corona-Krise : Grünschnittannahme ab Montag auf

Die Schließung des ASG-Wertstoffhofes wegen der Corona-Krise hat viele Weseler getroffen und auch die Politik auf die Suche nach Lösungen gehen lassen. Unterdessen hat der für seinen Service beliebte städtische Betrieb, wie am Montag angekündigt, nun sein Konzept für die schrittweise Öffnung vorgelegt.

Der ASG selbst spricht von einer besonders für die Gartenbesitzer „guten Nachricht“.

Ausschließlich für die Anlieferung von Grünschnitt öffnet der ASG in der Karwoche wieder seinen Wertstoffhof, obwohl Bundes- und Landesregierung ihre Vorsorgemaßnahmen noch nicht gelockert haben. Es gelten die bekannten Öffnungszeiten. Zusätzlich ist einmalig am Montag, 6. April, von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Das Vorgehen sei mit dem Krisenstab der Stadt abgestimmt.

„Mit der dann rund dreiwöchigen Schließung haben wir dem Gebot der Stunde, möglichst alle Aktivitäten in der Öffentlichkeit ruhen zu lassen, so gut es ging Rechnung getragen“, sagte Betriebsleiter Franz Michelbrink. Genauso wolle man nun dem Wunsch der Bürger nachkommen, ihren Grünschnitt abgeben zu können. „Weil wir den Wertstoffhof zunächst nur für diesen Zweck öffnen, können wir den Betrieb in der Corona-Krise so organisieren, dass alle Bürger und Mitarbeiter ausreichend Abstand halten können“, erklärte Michelbrink.

Wann die Anlage wieder komplett mit allen Angeboten geöffnet werde, mache er von der Entwicklung und den Maßnahmen von Bund und Land abhängig. Sperrgut kann weiterhin zum Abtransport angemeldet und bereitgestellt werden. Auch für andere Abfälle kann man zusätzlich Behälter beim ASG bestellen.

Auch die Weseler CDU macht sich Gedanken, wie trotz Corona-Krise am ASG-Wertstoffhof Annahmedienste angeboten werden könnten. Wie Fraktionsvorsitzender Jürgen Linz in einem Antrag an die Verwaltung darstellte, sei die Schließung nicht nur für private Anlieferer von Grünschnitt und anderen Stoffen ein Problem. Wolfgang Lingk und Michael Stein (beide CDU) wiesen nach Anwohnerklagen auf fehlende Flatterband-Absperrungen der Spiel- und Bolzplätze in Schepersfeld hin.