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Bürgermeisterwahl in Hamminkeln: Romanski will über Kandidatur erst 2020 sprechen

Bürgermeister von Hamminkeln : Romanski will über Kandidatur erst Anfang 2020 sprechen

Von unserer Redaktion am Freitag angesprochen auf die Frage, wann er sich in der Frage der Kandidatur festlege, sagte Bürgermeister Romanski, dass er dies nicht vor Anfang 2020 sagen werde. „Ich werde mich erst dann dazu äußern.“ Im Herbst 2020 wird in NRW kommunal gewählt.

Bürgermeister Bernd Romanski hat in Reaktion auf die Berichterstattung unserer Redaktion am Freitag betont, dass er in der Frage, ob er tatsächlich 2020 noch einmal antritt, nicht definitiv festgelegt sei. Mit einem resoluten Auftritt bei der SPD-Delegiertenversammlung am Mittwochabend hatte Romanski starke Signale für eine erneute Kandidatur ausgesendet. In der Versammlung war er nach dem Spitzenkandidaten für die Bürgermeisterwahl 2020 gefragt worden. Romanski antwortete da nicht mit einer offiziellen, sondern mit einer dezenten Bewerbung für 2020: „Den muss man nur finden und das rechtzeitig“, sagte er wörtlich. Von unserer Redaktion danach am gestrigen Freitag angesprochen auf die Frage, wann er sich in der Frage der Kandidatur festlege, sagte Romanski, dass er dies nicht vor Anfang 2020 sagen werde. „Ich werde mich erst dann dazu äußern.“ Im Herbst 2020 wird in NRW kommunal gewählt.

Romanski, 59 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei Kindern, verweist darauf, dass er die erneute Kandidatur auch mit seiner Familie absprechen müsse. „Es gibt gute Gründe für eine Kandidatur, aber auch wichtige Gründe im persönlichen und familiären Umfeld, die dagegen sprechen können.“ Nach seiner Entscheidung werde er zunächst die Parteien, die ihn im Wahlkampf 2015 mitgetragen haben, entsprechend informieren.

Auch die Hamminkelner Parteienlandschaft ist sich nicht sicher, welche Schritte Romanski in der Frage der Kandidatur übernimmt. 2015 war der ehemalige Hochtief-Manager bei der Wahl erfolgreich. Er folgte auf den parteilosen Holger Schlierf. Romanski trat mit dem Ziel an, auch Verwaltungsstrukturen zu überprüfen. Mehrfach gab Romanski Signale, dass ihm manche Entscheidung im politischen Prozess zu lange dauere.

Angesprochen darauf, wen die CDU als Kandidaten ins Rennen führen könnte, sagte Romanski: „Das ist mir derzeit, ehrlich gesagt, egal. Ich will mich auf meine Arbeit konzentrieren.“

(sep)