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Wesel: Böhlschulen sollen fusionieren

Wesel : Böhlschulen sollen fusionieren

Im Schulausschuss wird am 29. September diskutiert, was aus den Innenstadt- und den Feldmarker Grundschulen werden soll. Geplant ist, die Brüner-Tor-Schule auslaufen zu lassen. Die Entscheidung fällt im Rat.

Die Mitglieder des Weseler Schulausschusses werden sich in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 29. September, mit einer Reihe brisanter Themen auseinandersetzen müssen. So steht eine Entscheidung über die Zukunft der drei Innenstadt- und der beiden Feldmarker Grundschulen in Zeiten zurückgehender Schülerzahlen an.

Kollegien zusammengefasst

Nach zahlreichen Gesprächen zwischen Verwaltung, Schulamt, den betroffenen Schulen und der Politik zeichnen sich folgende Lösungen ab, die im Ausschuss sicherlich heiß diskutiert werden.

Innenstadt Anders als lange geplant, sollen nicht alle drei Grundschule zu einer großen Gemeinschaftsgrundschule zusammengefasst werden, sondern nur die beiden konfessionsgebundenen Grundschulen an der Böhlstraße. Würden die Ausschussmitglieder am 29. September und später auch der Stadtrat dieser Variante zustimmen, könnte das zur Folge haben, dass schon im August 2012 die i-Dötzchen in der Innenstadt in der neuen Gemeinschaftsgrundschule an der Böhlstraße eingeschult würden.

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Weitere Konsequenz: Die Kollegien der beiden Schulen würden in diesem Fall zusammengefasst. Über die Besetzung der neuen Schulleiterstelle ist noch nicht entschieden. Auf dieses Szenario müssen sich Eltern einstellen, die ihr Kind ab November in der Weseler Innenstadt einschulen wollen.

Die dritte Grundschule im Bunde, die an die Ellen-Key-Förderschule angrenzende Brüner-Tor-Schule, soll nach Stand der Dinge auslaufen. Sprich: Ab nächstem Sommer wird es dann keine ersten Klassen mehr an der Grundschule gegenüber der Feuerwache geben. Denkbar, dass Teile des Kollegiums der Brüner-Tor-Schule peu à peu die neue Gemeinschaftsgrundschule an der Böhlstraße verstärken.

Feldmark Bereits in der letzten Sitzung des Schulausschusses im Juni war die Rede davon, dass die Gemeinschaftsgrundschule am Holzweg mit der benachbarten Katholischen Grundschule am Mühlenweg fusioniert. Angedacht ist nun, die Schüler der geplanten neuen Gemeinschaftsgrundschule in der Feldmark ausschließlich in den Räumen am Holzweg zu unterrichten — und genau das ist neu. Denn ursprünglich gingen die Überlegungen der Verwaltung dahin, Teile des Mühlenweg-Gebäudes für die vierten Klassen zu nutzen. Nun sieht es aber so aus, als hätten alle Schüler am Holzweg genügend Platz. Das Schulgebäude am Mühlenweg könnte dann verkauft oder komplett vermietet werden.

In Stein gemeißelt ist das aber alles noch nicht. Denn letztlich entscheidet die Politik. Doch die Zielrichtung der Verwaltung ist eindeutig.

(RP/rl)