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Wesel: Betuwe: neue Fachgruppe für Streckensicherheit

Wesel : Betuwe: neue Fachgruppe für Streckensicherheit

Bahn AG und Feuerwehren marschieren bei ihren Notfallplänen beim Ausbau der Betuwe-Linie nicht gerade im Gleichschritt. Um hier eine Annäherung zu erreichen und der Sicherheitsfrage neuen Schub zu verleihen, ist gestern bei der Bezirksregierung in Düsseldorf ein neuer Arbeitskreis mit Fachleuten aus den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Stadt Oberhausen gestartet. Moderiert wird seine Arbeit durch die Bezirksregierung.

Wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Udo Zurmühlen (Brünen) nach dem Treffen auf Anfrage mitteilte, habe sich der Arbeitskreis zum Ziel gesetzt, Gefahrenabwehrpläne zu erarbeiten, "die im Detail darüber hinausgehen sollen, was der Arbeitskreis Streckensicherheit bereits vorgelegt hat".

Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse sollen dann von der Bezirksregierung Innenminister Jäger übermittelt werden. Der wiederum suche dann den Kontakt zur Bahn AG, um zu klären, was von den Vorschlägen der Experten an der Strecke umgesetzt werden kann, um ein hohes Maß an Sicherheit entlang der Güterverkehrsstrecke zu erreichen, auf der auch zahlreiche Gefahrgüter rollen.

Zurmühlen wies darauf hin, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht darüber gesprochen worden sei, wer das Plus an Sicherheit am Ende bezahlen wird.

(RP/rl)