Hamminkeln: Betuwe-Infotag scheitert an Sturm

Hamminkeln : Betuwe-Infotag scheitert an Sturm

Bahn verschiebt Veranstaltung in Mehrhoog wegen Sicherheitsbedenken.

Die Bahn hat ihren Betuwe-Informationsstand am Penny-Markt am Freitag in Mehrhoog nicht aufbauen können: Der Wind hätte die Stellwände umstürzen lassen, so die Befürchtung. Da setzte man lieber auf Sicherheit und will wiederkommen. Anfang Juli soll es den Ersatztermin geben, in der Diskussion ist der 6. Juli. Es wird überlegt, die Roadshow in der Bürgerbegegnungsstätte aufzubauen.

Sechs Stellwände, je 2,50 Meter hoch, hatten die Leute der Bahn dabei, und Bildschirme. "Wir wollen zeigen, wie die Lösungen am Ende aussehen würden", sagt Stefan Ventzke (DB). Es gehe nicht darum, Bürger von irgendetwas überzeugen zu wollen, sondern zu informieren. Daher habe man sowohl die Wunschvariante der Bahn, als auch die geforderte Halbtroglage darstellen wollen. Stattdessen stand man Freitagmorgen auf dem windigen Parkplatz. Bürgermeister Bernd Romanski schlug vor, in die Begegnungsstätte umzuziehen. Nachdem die Bahnleute diese begutachtet hatten, stellten sie fest: Das ginge. Allerdings hätte der Aufbau zwei Stunden gedauert - und niemand hätte gewusst, dass die Präsentation dort zu sehen ist.

Wie laufen die Roadshows? "Die Frage, die uns am meisten gestellt wird, ist: Wann geht es endlich los?" Umgekehrt habe auch die Bahn eine Frage an die Anlieger: Machen die neuen, umgerüsteten Waggons mit leisen Sohlen und Bremsen spürbar weniger Lärm? "Viele sagen, dass das so ist. Ich habe selbst auch diese Erfahrung gemacht - aber ich arbeite für die Deutsche Bahn", sagt er. Seine Aussage sei deshalb für manche nicht glaubwürdig. Bis 2020 sollen alle Waggons leiser sein.

(sz)