Schermbeck: Bedarf an Rechtsberatung des VdK nimmt weiter zu

Schermbeck: Bedarf an Rechtsberatung des VdK nimmt weiter zu

42 der insgesamt 151 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Gahlen beteiligten sich jetzt an der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus an der Kirchstraße. Da keine Vorstandswahlen und keine Ehrungen anstanden, blieb dem Vorsitzenden Gerd Becks Zeit für einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des VdK-Kreisverbandes am Niederrhein, dem derzeit rund 25 000 Mitglieder in 55 Ortsverbänden angehören. "Die Tendenz ist steigend", stellte Becks fest. Der Bedarf an Beratungen in allen sozialrechtlichen Fragen sei in den letzten Jahren gestiegen und der VdK berate die Menschen in Fragen des Rentenrechtes, des Schwerbehindertenrechtes, der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung. Beratung gibt es auch beim sozialen Entschädigungsrecht, bei der Arbeitslosenversicherung und bei der Grundsicherung. Geschulte Kräfte helfen beispielsweise bei der Antragstellung für einen Behindertenausweis, prüfen Bescheide und vertreten die VdK-Mitglieder gegenüber Behörden wie Kranken- und Pflegekassen, Berufsgenossenschaften, Arbeitsagenturen und Versorgungsämtern.

Die von den Gahlenern in der Regel aufgesuchte Beratungsstelle befindet sich in der Caritas-Beratungsstelle am Weseler Franz-Etzel-Platz 15. Die Beratungsstelle ist an jedem Montag zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf fünf Euro pro Monat.

Zum Jahresprogramm gehört auch diesmal ein Ausflug. Am 6. Juli fährt der Gahlener VdK-Ortsverband ins Dümmerland. Ein Sommerfest wird geplant. Der Termin wird erst später bekannt gegeben. Die Jahresabschlussfeier findet am 21. Dezember ab 15 Uhr im Gemeindehaus an der Kirchstraße statt.

  • Wesel : Jubilarehrung beim VdK Gahlen

Im Rahmen der Versammlung informierte Kriminalhauptkommissar Walter Wieschermann vom Kommissariat Prävention innerhalb der Kreispolizeibehörde Wesel über die Gewaltprävention speziell bei Senioren. Sehr anschaulich stellte Wieschermann typische Situationen vor, in denen ältere Menschen um Geld oder Wertgegenstände betrogen werden können.

(hes)