Bauvereinschef Norbert Haeser: Neue Wohnprojekte in der Feldmark in Wesel

Vortrag des Bauvereinschefs : Neue Wohnprojekte in der Feldmark

Der Vorstand des Bauvereins Wesel, Norbert Haeser, berichtete bei der SPD Feldmark/Blumenkamp über 24 neue Wohnungen an der Springendahlstraße, für die die Genehmigung jetzt vorliegt.

Die SPD Feldmark/Blumenkamp hatte zu einem Themenabend über das Wohnen in der Feldmark eingeladen. Norbert Haeser, Vorstand des Bauvereins Wesel, stellte neue Projekte vor.

Mehr als 2500 Wohneinheiten betreut der Bauverein als Eigentümer oder Verwalter. Dazu kommen rund 30 Gewerbeobjekte und mehr als 400 Garagen. Instandhaltungskosten von 27,11 Euro pro Quadratmeter „können sich sehen lassen“, sagte Haeser. Es wird also nicht nur neu gebaut, sondern auch in den Bestand investiert. So gibt es umfangreiche Maßnahmen an der Dresdner Straße, wo unter anderem voraussichtlich 14 öffentlich geförderte Wohnungen mit einem Mietniveau von 5,70 Euro entstehen sollen.

Großes Thema war die nunmehr mit einer Baugenehmigung versehene Planung an der Springendahlstraße, wo 24 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe entstehen sollen. Durch den Zugriff auf Serviceleistungen des Lukasheims sollen Senioren die Möglichkeit bekommen, selbstständig in ihren Wohnungen zu bleiben, aber auch junge Leute sollen mit „Starterwohnungen“ von etwa 40 Quadratmetern in die Feldmark gelockt werden. Der Stadtteil Feldmark, so der Moderator der Veranstaltung, Ratsherr Helmut Trittmacher, hat die meisten Sozialwohnungen in Wesel. Die neuen Wohnungen an der Springendahlstraße gehören nicht dazu: Etwa neun Euro pro Quadratmeter werden die Wohnungen kosten.

Standard bei allen Projekten ist weitgehende Barrierefreiheit – ein Thema, das die Diskussion bestimmte. Einzelne Teilnehmer beklagten beispielsweise zu niedrige Toiletten. Erstaunliche Antwort von Haeser: Es gibt eine DIN-Norm, die die Höhe der Toiletten festlegt. Barrierefreiheit führt nicht zu höheren Preisen pro Quadratmeter, betonte Haeser. Lediglich die durch Barrierefreiheit erforderlichen Größen der Wohnungen würden dadurch steigen.

(cbr)
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