Bankgeflüster: Viele kleine Minigärten auf der „Mi“ in Schermbeck

Zum achten Mal : Bankgeflüster: Viele kleine Minigärten auf der „Mi“

  Zum achten Mal hatte die Werbegemeinschaft am vergangenen Wochenende zum „Bankgeflüster“ auf der Mittelstraße zwischen „Ännekens Tenne“ und „Kartoffel-Ackerdemie“ geladen.

Die Geschäftsleute hatten sich viel Mühe gegeben, um ihre von Minigärten umgebenen Bänke zu präsentieren. Und da die Mittelstraße an beiden Tagen für den motorisierten Verkehr gesperrt war, konnte man in entspannter Atmosphäre bummeln und dabei bewundern, mit wie viel Kreativität das Umfeld der etwa 40 Bänke zu kleinen Gartenparadiesen ausgestaltet worden war. Zudem wurden die Besucher mit Getränken, Knabbereien und Rabatte von bis zu 50 Prozent begrüßt.

Das Angebot der Werbegemeinschaft an Schermbecker Vereine, sich an einem Stand der Öffentlichkeit vorzustellen, nutzten nur zwei Gruppen. Vor ihrem Antretelokal „Schermbecker Mitte“ hatte die Kiliangilde Schermbeck eine Bank aufgestellt. Mit einer gelungenen Nachbildung der Schermbecker Burg, die Kerstin Hoppe als Königin der Saison 2014/15 aus einer Vielzahl kleiner Wäscheklammern gebastelt hatte, machten die Kilianer auf ihren diesjährigen Kilians-Button aufmerksam, der an die erste urkundliche Erwähnung der Burg im Jahre 1319 erinnern soll. Auch der Schalke-Fan-Club „Königsblaue Schermbecker“ beteiligte sich am „Bankgeflüster“ und warb auf dem. Parkplatz Overkämping neue Mitglieder.

Auch einige Betriebe abseits der Mittelstraße nutzten die Gelegenheit, sich den Besuchern auf der Mittelstraße vorzustellen. Die Firma König Werbetechnik hat ihren Sitz im Gewerbegebiet Heetwinkel. Diesmal stellte Stefan König hinter die Bank ein Giraffen-Bild und lud die Passanten ein, sich auf der Bank zusammen mit dem Steppentier im Hintergrund zu fotografieren. Die Firma Heizung-Sanitär Beck hatte an ihrem ehemaligen Standort die Rasenfläche vor der Bank mit Brauseköpfen und Wasserhähnen unterschiedlicher Art gestaltet.

Die Firma Wirtz Design an der Schillerstraße lud die Besucher ein, auf ausgelegten Postkarten Grüße zu versenden. Das Unternehmen übernahm die Portokosten fürs Versenden. Die Schermbeckerin Gundi Otto warb an einer Bank für das Strom- und Gasangebot der Stadtwerke Wesel. Die Anwaltskanzlei Prüwer, Proff und Böhm ließ eine lebensgroße Nachbildung eines Jura-Studenten auf ihrer Bank sitzen, der einen übergroßen Paragrafen in der Hand hielt. Zwei Autos der Marke Volkswagen stellte das am Kapellenweg ansässige Autohaus Faselt am Rande des Gustav-Sack-Parkplatzes aus.

Katrin und Frank Herbrechter vom Schermbecker Reisebüro hatten auch in diesem Jahr wieder viel Einfallsreichtum bei der Gestaltung ihrer Bank bewiesen. An einem kleinen Pool durften die kleinen Besucher Enten angeln. Für jede Ente, die innerhalb einer Minute geangelt werden konnte, gab es einen Gutschein im Wert von zehn Euro. Manche Kinder konnten ihren Eltern bis zu 100 Euro als Gutschein für die nächste Reise ab 500 Euro überreichen.

(hs)
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