Ärger um Bahnübergang in Mehrhoog „Verrat geht in die zweite Runde“

MEHRHOOG · Die Grünen finden deutliche Worten zum Betuwe-Ausbau und Forderung zur „Umkehr“. Auch eine Gruppe Mehrhooger Bürger ist nicht zufrieden mit der Planung. Sie will mehr Wege für Fußgänger und Radler.

Der Bahnübergang Mehrhoog sorgt weiterhin für Ärger.

Der Bahnübergang Mehrhoog sorgt weiterhin für Ärger.

Foto: dpa/Martin Gerten

Kurz vor der Ratssitzung am Donnerstag, mit über 40 Punkten sehr reichlich bestückt, meldeten sich Mehrhooger erneut in Sachen Betuwe zu Wort. Denn heute wird sich zu Anfang der Sitzung die Bahn zum Fortgang an der „Bocholter“-Strecke mit Maßnahmen präsentieren, die unbeschrankte Übergänge im Bereich Ringenberg und vor allem in Dingden-Lankernbrok betreffen. Dort gab es Proteste in Sachen mangelnder Sicherheit nach einem erneuten tödlichen Unfall. Auch vom warnenden Hupton der Bahn vor Übergängen fühlen sich Anwohner genervt. Der neueste Stand der Planungen wird nun Thema im Rat sein. Die Mehrthooger setzen nun kurz vor dem Rat in eigener Sache nach. Sie wollen für Fußgänger und Radfahrer bessere Lösungen im Zuge der neuen Eisenbahnquerung. Der Mehrhooger Bürgerverein schlug Alatam – nicht zum ersten Mal.