Auesee aufgewertet: Feinster Sand am Weseler Badestrand

Wesel : Feinster Sand liegt jetzt am Strand

Auskieser Hülskens und die Stadtwerke Wesel legen sich für den Auesee ins Zeug.

Die Ferien können kommen. Wesels Pool Nummer eins ist bereit für Badegäste und Burgenbauer. Dafür sorgen 20 Sattelzug-Ladungen feinster Sand, der am Mittwoch angeliefert und auch gleich auf dem Badestrand des Aue­sees verteilt wurde. Mitarbeiter der sponsernden Unternehmen waren mit zwei Radladern permanent im Einsatz, um die insgesamt 810 Tonnen Sand sauber in das Gelände einzupasssen. Er stammt übrigens aus dem Kieswerk Pettenkaul bei Ginderich. Die Geschäftsführer Christian Strunk (Hülskens) und Franz Michelbrink (Stadtwerke) ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, Hintergründe sowie ihr Engagement an Ort und Stelle zu erläutern und Fortsetzungen der gemeinsamen Arbeit anzukündigen.

„Für uns ist das Ehrensache. Wir wollen nicht nur was mitnehmen, sondern auch was hierlassen“, sagte Strunk für den Auskieser, der den See einst geschaffen hat. „Wir tun hier zwar jetzt nicht viel, aber wir machen es gerne. Besonders, wenn wir es mit Weseler Partnern machen können“, erklärte Michelbrink für den Versorger. Beide sind schon Motoren des Auenfestes mit vier Tagen Kino am Auesee vom 22. bis 25. August (wir berichteten). Und beide kündigten am Mittwoch an, dass dies nicht die letzte gemeinsame Aktion sein werde.

Ausschlaggebend für die Erneuerung der Sandlandschaft war auch der anhaltend niedrige Wasserstand. Der hatte schon im heißen Sommer 2018 den Nutzern zu schaffen gemacht und unter anderem den Steg der Wassersportvereine durch Aufsetzen schwer beschädigt. Deutlicher sichtbar als bisher wurde durch den sinkenden Pegel auch der schlechte Zustand des Ufers im Badebereich.

„Ich habe den Eindruck, dass wir das nächstes Jahr wieder machen müssen“, sagte Strunk, dem sehr an einer Aufwertung des Sees insgesamt gelegen ist. Die Qualität nicht nur des Sandes solle besser werden. Hintergrund sind Beobachtungen, dass andere Badeseen Besucherzuwächse verzeichnen, obwohl die Menschen dort Eintritt bezahlen müssen. In Wesel ist der stadtnahe Auesee immer noch die Costa Nixa, wo lediglich Parkgebühren anfallen. „Für Weseler ist eigentlich alles frei, denn die meisten müssen ja nicht mit dem Auto kommen“, sagte Michelbrink.

In Sachen Sommerkino am Auesee teilte Hülskens-Sprecher Tobias Höffner überdies mit, dass der Vorverkauf (acht Euro; an der Abendkasse zehn Euro) laut Wesel-Marketing – sowohl online als auch direkt in der Stadtinformation am Großen Markt – schon sehr gut angelaufen sei. Etwa 100 Karten für jeden der vier Filmabende im August seien bereits vergeben.

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