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Annika Nobel aus Rees hat die Firma Nobel Poppy gegründet und stellt in Wesel aus

Neue Geschäftsidee : Blumenkunst im Weseler Pop-up-Store

Anika Nobel hat „Nobel Poppy“ gegründet und zeigt ihre Produkte in Wesel im Pop-up-Store des Kulturspielhauses Scala an der Wilhelmstraße.

„Schon als Mädchen habe ich es geliebt, aus Gänseblümchen kleine Kränze zu flechten“, sagt die Reeserin Anika Nobel. Die Leidenschaft für Kunst und Deko aus Trockenblumen und anderen Naturmaterialien rückte ein wenig in den Hintergrund, als sie eine Banklehre absolvierte und mit ihrem Mann Tim eine Familie gründete.

Doch jetzt, im Alter von 33 Jahren, hat die zweifache Mutter den Mut gefasst, aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen: Mit ihrer Firma „Nobel Poppy“ bringt Anika Nobel florale Schönheiten für alle Jahreszeiten in die Haushalte: Herbstgestecke, Adventskränze, Floral-Hoops (mit Pflanzen gestaltete Ringe) und vieles mehr.

Die Corona-Pandemie macht den Start des Ein-Frau-Unternehmens nicht gerade leichter: Workshops, die in ihrem Atelier in Rees oder in privaten Haushalten hätten stattfinden sollen, sind derzeit nicht möglich. Auch Weihnachtsmärkte, die Anika Nobel als ersten großen Absatzmarkt eingeplant hatte, wurden allesamt abgesagt. Doch die Reeserin setzt auf Mund-zu-Mund-Propaganda: „Ganz langsam spricht sich herum, was ich hier mache, und der Zuspruch wird immer größer.“

Für Freitag, den 20. November, und Samstag, den 21. November, hat Anika Nobel den Pop-Up-Store des Scala Kulturspielhauses in Wesel angemietet. In dem Ladenlokal in der Wilhelmstraße 8-10 haben Künstler, Kleinunternehmer und Kunsthandwerker die Möglichkeit, kurz und risikolos einen eigenen Laden zu betreiben.

„Ich biete dort an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr meine Produkte an und freue mich über jeden Besucher und jede Besucherin“, sagt Anika Nobel, die neben Kränzen und Hoops auch viele Dekorationsobjekte in Aussicht stellt: „Ich hoffe, dass der Pop-Up-Store in Wesel gut angenommen wird und den Wegfall der Weihnachtsmärkte ein wenig kompensiert.“

Die Gedanken reichen auch schon bis ins Frühjahr 2021: „Dann hoffe ich auf Brautpaare und Junggesellenabschiede, die ich mit Blumendekorationen oder auch mit  Blumenkränzen für die Haare versorgen kann.“ Auch die Workshops sollen dann, sofern sie zugelassen werden, endlich boomen.

„Zukunftsmusik wäre ein eigener Laden in Rees“, sagt Anika Nobel, die sich mit der eigenen Firma aber schon jetzt eine erste Etappe dieses Traums erfüllt hat: „Nach meiner langjährigen Tätigkeit bei der Bank habe ich nun ein Arbeitsfeld gefunden, das mir wirklich Spaß macht und mich erfüllt.“

Mehr Informationen und viele Bilder sind auf der Internetseite www.nobel-poppy.de zu finden.