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Am Bahnhof in Mülheim: Mann aus Wesel bedroht Bahnmitarbeiter mit Axt

Polizei findet ganzes Waffenarsenal : Mann aus Wesel bedroht Bahnmitarbeiter mit Axt

Der 58-Jährige führte nach Angaben der Bundespolizei insgesamt 37 gefährliche Gegenstände, die er an seinem ganzen Körper deponierte, und eine geringe Menge Drogen mit sich. Er wurde festgenommen und will sich nun freiwillig in psychologische Behandlung begeben.

Ein Mann aus Wesel soll am Donnerstagmorgen, 28. Oktober, einen Bahnmitarbeiter mit einer Axt bedroht haben. Wie die Bundespolizei mitteilte, führte der 58-Jährige neben einer Axt auch eine Vielzahl an Messern mit sich. Die Bundespolizei nahm den Mann fest und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Nötigung sowie wegen Verstöße gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz ein.

Mitarbeiter der Bahn alarmierten die Bundespolizei gegen 8 Uhr im Hauptbahnhof Mülheim an der Ruhr. Der 58-Jährige soll dort Reisende belästigt haben. Als ein 31-jähriger Bahnmitarbeiter den Mann zur Rede stellen wollte, soll der Weseler ihn beleidigt und bedroht haben. Dabei hielt er nach Angaben der Bundespolizei eine präparierte Axt in der Hand. Der Bahnmitarbeiter soll sich dann in ein Büro eingeschlossen und die Bundespolizei alarmiert haben. Währenddessen soll der 58-Jährige mehrmals mit dem Axtstiel gegen die Bürotür geschlagen haben.

Die Einsatzkräfte der Polizei Mülheim, die zuerst am Bahnhof eintrafen, konnten den Mann, der unterdessen weitere Reisende wahllos anschrie, stellen und vorläufig festnehmen. Bundespolizisten übernahmen den Tatverdächtigen und durchsuchten ihn. Dabei stellten sie insgesamt 37 gefährliche Gegenstände und eine geringe Menge Drogen sicher. Darunter befanden sich Jagd- und Wurfmesser, Taschenmesser und Scheren. Diese hatte der Mann an seinem gesamten Körper deponiert.

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Der Mann wurde festgenommen und zur Wache der Bundespolizei gebracht. Hier fertigten die Beamten Fotos und nahmen Fingerabdrücke. Zwischenzeitlich hatte sich sein Gemütszustand beruhigt. Er sagte laut Bundespolizei zu, sich freiwillig in psychologische Behandlung zu begeben.

(RP)