Hamminkeln: A-Cappella-Gruppen treffen den Nerv

Hamminkeln: A-Cappella-Gruppen treffen den Nerv

Was stets gut in Marienthal kommt – Hans van Triel hat da zweifellos ein geschärftes Ohr – sind diejenigen Ensembles, die ihre "Instrumente" gleich im Kehlkopf mitführen. Mit solcherlei A-Cappella-Comedy machen diesmal LaLe Lu am 30. Juni den Anfang. Stimmimitationen, Eigenkompositionen und eine komische Bühnenshow sind inklusive.

5000 erlebten die Vier im Dortmunder Westfalenpark beim A-Cappella-Festival. Der zugehörige samtweiche Bass in Gestalt von Tobias Hanf soll dabei ein regelrechter Womanizer sein. Glaubt der Kulturkreis, dass die Gruppe ein spezielles Zugpferd für die Jugend ist, so dürfte das erst recht für die Auswahl am 14. Juli gelten: Da kommen "Unduzo", eine Neuentdeckung von der Freiburger Kulturbörse.

"Selten so eine frische Musik gehört", urteilt van Triel über die fünf neuen Sterne am A-Cappella-Himmel, alle Mitte 20, die sich 2008 anlässlich eines Jazzabschlusskonzertes der Musikhochschule Freiburg zusammenfanden.

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Kraftpakete aus Holland

Am 18. August komplettieren "iNtrmzzo" mit "The Absurd Vocal Experience" die Sängerrunde. Die vier Niederländer gelten als wahre Kraftpakete, besuchten alle Schauspielschulen und Musikkonservatorien und versprechen, großes, testosterongeladenes Theater auf die Bühne zu bringen.

(RP)