Schermbeck: A 31-Auffahrt: Arbeit am "Ostfriesenspieß"

Schermbeck : A 31-Auffahrt: Arbeit am "Ostfriesenspieß"

Die Sanierung geht weiter: Damit die Anschlussstelle Schermbeck während der gesamten Bauzeit der Autobahn nutzbar bleibt, entstehen aktuell neue provisorische Fahrstreifen. Die werden später wieder entfernt.

Gestern Morgen wurde in der Autobahn-Anschlussstelle Schermbeck der A 31 die Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Bottrop dichtgemacht. Für eine Woche können die Autofahrer jetzt von der Freudenbergstraße aus kommend nicht auf die A 31 Richtung Ruhrgebiet abbiegen, sondern müssen eine Umleitung in Kauf nehmen. Ebenso kann man seit Montag nicht mehr in Schermbeck abfahren, wenn man aus Richtung Emden kommt.

"Hier werden provisorische Auf- und Abfahren angelegt, also zusätzliche Fahrstreifen für einen gewissen Zeitraum angebaut, die später wieder entfernt werden", erläutert Markus Miglietti vom Landesbetrieb Straßen NRW. Zunächst wird dort jetzt ausgekoffert und Schotter aufgebracht, damit die Auf- und Abfahrten auch während der Bauphase auf der A 31 für den Verkehr genutzt werden können. Denn in wenigen Wochen kann die Autobahn wegen einer Großbaustelle nur noch eingeschränkt genutzt werden. "So ermöglichen wir aber, dass auch während der Bauphase ein Auf- und Abfahren an der Anschlussstelle Schermbeck möglich ist", ergänzt Miglietti.

Er erläutert auch, wie die aktuelle Sperrung umfahren werden kann: Wenn man von Norden kommt und eigentlich in Schermbeck abfahren möchte, wird man bereits an der Abschlussstelle Lembeck abgeleitet. Dort ist dann die Umleitung U 78 ausgeschildert, über die man zum Beispiel nach Schermbeck gelangt.

Alle Schermbecker, die Richtung Bottrop auf die A 31 auffahren wollen, werden über die U 82 zur Anschlussstelle Dorsten geleitet und erreichen so die Autobahn in Richtung Süden.

Ab dem kommenden Montag, 26. März, wird dann ab 8 Uhr die Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Emden bis zum 6. April gesperrt. Umleitungen werden auch hier entsprechend eingerichtet.

Der Bau-Abschnitt der A 31 bei Schermbeck ist 4,7 Kilometer lang. Hier werden die Fahrbahn sowie drei Brückenbauwerke saniert. Der Erhaltungsabschnitt beginnt hinter dem Bauwerk Wesel-Datteln-Kanal und endet hinter der A 31-Anschlussstelle Schermbeck. Straßen NRW investiert hier 13,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Rund 39. 000 Kraftfahrzeuge nutzen täglich diesen Streckenabschnitt, der 1984 für den Verkehr freigegeben wurde. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei 10,5 Prozent.

Die Arbeiten an beiden A 31-Abschnitten sollen voraussichtlich im Dezember 2018 abgeschlossen werden. Ist die aktuell laufende Verbreiterung der Aus- und Auffahrten abgeschlossen, steht eine Sperrung des Rastplatzes Holsterhausen auf dem Plan.

Dann beginnt zunächst die Grunderneuerung auf gesamter Streckenlänge in Fahrtrichtung Emden, danach die Sanierung in Fahrtrichtung Bottrop. Zeitweise wird es auch dann nochmal zu einer Sperrung der Anschlussstelle Schermbeck kommen. Für einige Autofahrer ist also in den kommenden Monaten Geduld gefragt.

(jok)
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