Wermelskirchen: WNKUWG zieht Antrag zur Gelben Tonne zurück

Wermelskirchen: WNKUWG zieht Antrag zur Gelben Tonne zurück

Ob die Bürger künftig ihren Verpackungsmüll in einer Gelben Tonne oder weiterhin in Gelben Säcke entsorgen, ist noch offen. Die WKNUWG zog in der Sitzung des Umweltausschusses ihren Antrag vorerst zurück. Angeregt hatte sie, eine Bürgerumfrage über die städtische Homepage und soziale Medien zu starten, um zu ermitteln, welches Sammelsystem Wermelskirchener bevorzugen. Denn das neue Verpackungsgesetz sieht vor, dass die Kommunen ab 2019 entscheiden dürfen, wie der Verpackungsmüll entsorgt wird. "Das ist legitim und im Sinne de Wählers", warb Norbert Kellner (WNKUWG) für eine Bürgerbeteiligung.

Außerdem solle geprüft werden, ob die Systeme auch parallel angeboten werden können. "Es besteht kein Zeitdruck, die Rahmenbedingungen sind nicht bekannt", bat Bürgermeister Rainer Bleek darum, noch keine Beschlüsse zu fassen und zunächst auf arbeitsaufwendige Umfragen zu verzichten. Es sollen noch Gespräche mit den Entsorgern und dem Dualen System geführt werden. Die Ergebnisse sollten abgewartet werden. Von einem Parallelsystem rate er aber ab. Ausschussvorsitzender Martin Bosbach (CDU) regte an, andere Kommunen nach ihren Erfahrungen mit der Gelben Tonne zu befragen.

(pd)