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WiW-Aktion: Am Rhombus-Areal leuchtet Wermelskirchen jetzt noch heller

WiW-Aktion in Wermelskirchen : Wermelskirchen leuchtet heller

Seit der Marketingverein „WiW“ die Aktion „Wermelskirchen leuchtet heller“ ins Leben gerufen hat, werden überall in der Stadt die Hauseingänge und Vorgärten geschmückt. Die Rhombus-Fassade wird sogar illuminiert.

So mancher Autofahrer staunt nicht schlecht, wenn er auf der B 51 am Rhombus-Gelände vorbeifährt. „Jeder Dritte, der vorbeigefahren ist, hat begeistert gehupt“, erzählt Andreas Döbler, der mit seinem Licht- und Tontechnik Verleih die altehrwürdige Fassade des Firmenkomplexes in leuchtendes Magenta gehüllt hat.

Ausschlaggebend für die strahlende Beleuchtung ist die Aktion „Wermelskirchen leuchtet heller“, die der Marketingverein „Wir ins Wermelskirchen“ (WiW) ins Leben gerufen hat, „um in diesen Zeiten zu zeigen, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken“, erklärt WiW-Chef André Frowein.

Von der Idee, dass eine leuchtende Stadt ein wenig Hoffnung bringt und düstere Gedanken vertreibt, waren die Besitzer des Rhombus-Geländes, Walter vom Stein und Sven Schulte, so begeistert, dass sie nicht nur Herrnhuter Sterne anbrachten, sondern gleich Andreas Döbler für die passende Illumination buchten. Der Licht- und Tontechniker aus Dabringhausen, der sonst Live-Shows beleuchtet, beim Karneval und Rock am Markt aktiv ist, legte sofort los, „weil die Aufträge durch die Corona-Krise gerade ausbleiben, weil alle Veranstaltungen ausfallen“, sagt er.

Das Rhombus-Gelände zu einem farbenfrohen Highlight in der Stadt auszuleuchten, macht ihm besonders großen Spaß. Denn: „Früher haben die Leute beim Anblick des Geländes die Nase gerümpft. Dass sie jetzt langsam an der freigelegten und auch beleuchteten Fassade vorbeifahren und sich freuen, finde ich klasse.“

Ob es bei dem Magentafarbton bleibt, weiß Andreas Döbler noch nicht. „Wir testen jetzt ein paar Varianten aus“, sagt er. Wichtig ist ihm und den Eigentümern nur, dass auch das intakte Bullauge in der Mauer von innen bestrahlt wird. „Alles Weitere werden wir noch perfektionieren“, verspricht der Technik-Experte.