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Dawerkuser Jecken: Wiedergenesener Prinz, Feuerwerk und feuchte Augen zum Abschied

Dawerkuser Jecken : Wiedergenesener Prinz, Feuerwerk und feuchte Augen zum Abschied

Rund 200 Jecken kamen am Freitagabend in den Dawerkuser Dorfkern, um nun auch in diesem karnevalsverrückten Dörfchen die Fünfte Jahreszeit zu beenden.

Auf dem Programm stand die Nubbelverbrennung, die Verabschiedung und offizielle Entkleidung des Dreigestirns, teilt Andreas Posingies, Sprecher des Dabringhausener Festausschusses, mit.

Nach seinem Sturz vom Prinzenwagen am Rosenmontag aus vier Metern Höhe stellte Prinz Daniel bei der Präsentation seines Sessionsliedes eindrucksvoll unter Beweis, dass er wieder genesen ist.

Inmitten der zahlreichen Jecken ließen Bauer Roger, Jungfrau Holgi und Prinz Daniel es noch einmal so richtig krachen - getragen von der tollen Stimmung unter den glückseligen Jecken. Der in einer Blechtonne brennende Nubbel durfte als karnevalistischer Sündenbock aller Jecken in den Flammen sein Leben lassen.

"Ein Gutes hat die wohl längste Dawerkuser Karnevalssession: Man schaut heute nur in topfitte Gesichter. Das ist am Veilchendienstag nicht bei jedem der Fall. Ich denke, wir werden heute ein würdiges Sessionsende feiern", sagte Prinz Daniel.

Nach der Nubbelverbrennung und dem Sessionsabschiedsfeuerwerk erfolgte in der Hofburg "Hotel zur Post" die Zepterrückgabe an Bürgermeister Eric Weik und die offizielle Entkleidung des Dreigestirns, wobei die drei unmissverständlich durchblicken ließen, dass sie Altstadtgardisten sind und auch im "normalen Leben" wieder sein werden. Posingies: "Dieses einzigartige Sessionsende wurde bis tief in die Nacht gefeiert."

(BM)