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Wermelskirhen SSV-Kicker stellen in Dhünn Weihnachtsbäume auf

Ehrenamtlicher Einsatz in Wermelskirchen : SSV-Kicker stellen in Dhünn Weihnachtsbäume auf

Die 20 Tannen schmücken nun die Hauptstraße im Ortskern. Dazu gesellt sich adventlicher Schmuck der Anwohner. Die Ehrenamtlichen machen’s gern – ihnen fehlte nur die traditionelle Einkehr bei Amir.

Der Natur-Weihnachtsbaum vor der Kirche im Dorf ist bereits mit Lichtern versehen. Und auch die Hauptstraße durch den Ortskern in Dhünn zeigt sich jetzt von ihrer weihnachtlichen Seite: Kicker des SSV Dhünn stellten Weihnachtsbäume an neuralgischen Stellen am Straßenrand auf und schmückten diese mit Schleifen.

„Jeder Baum bekommt mindestens zehn Schleifen. Die haben meine Frauen gebunden und gepackt“, erläuterte Dieter Meyer vom SSV und meinte mit „Frauen“ seine Gattin Heike und Tochter Louisa. Er fügte mit einem Lachen hinzu: „Die haben dabei einen rührenden Frauen-Film geguckt – ich war dabei besser nicht zuhause.“ Insgesamt 20 Weihnachtsbäume platzierten Dominic Rehbold, Robin Böge und Robin Bührmann, alle Spieler des ersten SSV Dhünn-Teams, im Ortskern. Mittels Draht oder Kabelbindern zurrten sie die Tannen beispielsweise an Laternenpfosten fest. „Das ist für uns kein Ding, das machen wir gerne. Schade ist nur, dass nach der Arbeit die traditionelle Einkehr bei Amir im Hotel-Restaurant ‚Zur Post‘ wegen Corona ausfallen muss.“ Auf dem „Trockenen“ mussten die fleißigen Helfer nicht sitzen bleiben, denn der eine oder andere Anwohner reichte zum Aufwärmen gerne mal einen „Kurzen“ aus dem Fenster.

„Der SSV und wir wechseln uns beim Aufstellen der Weihnachtsbäume ab“, sagte Frank Jäger, Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) in Dhünn: „Das entlastet die Vereinskassen und hält die Motivation aufrecht.“ Freuen würde es Jäger, wenn sich mehr Dhünnsche Vereine beteiligen würden. Klar sei: „Die Jungs vom SSV sind natürlich sportlicher als wir ältere Generation vom VVV.“ Dass auch Anwohner geschmückte Weihnachtsbäume vor ihr Haus stellen würden und so auch zum adventlichen Dhünnschen Erscheinunsgbild beitragen würden, lobte Jäger ausdrücklich: „Da gibt’s natürlich immer einen kleinen Wettbewerb, wer es denn wohl am schönsten macht.“