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Wermelskirchener Stadtverwaltung prüft Optionen für Smart City

Auf Anregung der Wermelskirchener Grünen : Stadtverwaltung prüft Optionen für Smart City

Mittels eines LoRa-WAN-Netzwerks werden sogenannte Smart City-Anwendungen eingerichtet, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Der Forderung, gleich 10.000 Euro in den Haushalt einzustellen, folgte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung nicht. Aber: Er beschloss einen Prüfauftrag an die Verwaltung, wonach diese die Möglichkeiten zur Einrichtung eines LoRa-WAN-Netzwerks prüfen soll und dann berichtet. Einen entsprechenden Antrag hatten die Grünen gestellt. Für deren Fraktion erläuterte Stadtratsmitglied Dr. Jörg Hucklenbroich: „Mit sehr wenig Aufwand lassen sich sehr viele Sensoren betreiben. Die sind frei nutzbar ohne laufende Kosten.“ Mittels eines LoRa-WAN-Netzwerks werden sogenannte Smart City-Anwendungen eingerichtet, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Hierfür ist vor allem eine zuverlässige Sensorik notwendig. Hohe Datenraten fallen dabei in der Regel nicht an“, formulierten die Grünen in ihrem Antrag.

Anwendungsbeispiele sind Parkplatzsensoren, Füllstandsanzeiger für Glascontainer, Wasserstands- oder Rauchmelder, Wetter- und Klimadaten-Überwachung oder Verkehrszählungen. LoRa steht bei dem System sowohl für Low Radiation (geringe Strahlung) als auch für Long Range (lange Reichweite).

(sng)