Wermelskirchener Sekundarschule nach den Weihnachtsferien an einem Standort

Schulen in Wermelskirchen : Sekundarschule nach den Weihnachtsferien an einem Standort

Die Sekundarschule wird nach den Weihnachtsferien an einem Standort vereint sein, „die Zeit der Pendelei zwischen zwei Standorten ist dann endgültig vorbei“, sagt Stefan Görnert, Erster Beigeordneter, auf Nachfrage unserer Redaktion.

In der 50. und 51. Kalenderwoche, also zwischen dem 9. und dem 20. Dezember, ziehen die letzten Klassen vom Standort der alten Realschule an den Interims-Standort Weyersbusch. Die Schulkonferenz sei darüber bereits informiert worden.

Wie berichtet, gab es Lieferschwierigkeiten bei der beauftragten Firma, die die Module für die Erweiterung fertigt, so das der geplante Umzugstermin in den Herbstferien nicht gehalten werden konnte. Inzwischen werden auf ehemaligen Schulhöfen am Weyersbusch zwei Trakte fertiggestellt. Das obere auf zwei Etagen besteht aus 48 Einzelmodulen, das untere auf dem Schulhof der ehemaligen Grundschule aus 22 Modulen. „Es musste auch noch das Brandschutzkonzept geändert werden“, erklärt Görnert die Verzögerungen. Allerdings handelte es sich dabei nur um Kleinigkeiten, die geändert werden mussten.

Bis der Neubau der Sekundarschule an der Rot-Kreuz-Straße bezugsfertig ist, werden alle Klassen der Sekundarschule in den verschiedenen Gebäuden bleiben. Bisher geht die Stadt davon aus, dass der Einzug in den Neubau im Jahr 2024 erfolgt. Sobald die letzten Klassen das Feld an der Rot-Kreuz-Straße geräumt haben, kann die Firma Erne dort ihre Module, den sogenannten Erne-Bau, zurückbauen. Denn vertraglich ist mit dem Unternehmen festgelegt, dass sie das Modulgebäude wieder übernimmt. Auch die Firma Erne habe man über den neuen Termin informiert, sagt Görnert. Zu Jahresbeginn dürfte somit der ehemalige Schulstandort leer geräumt sein, können die ersten Bauarbeiten erfolgen. Die Erweiterung in Form der Modultrakte mit zwölf neuen Klassenräumen und den dazugehörigen Nebenräumen kostet insgesamt etwa vier Millionen Euro, die Stadt Wermelskirchen hat die Module erworben. Sobald die Elemente nicht mehr für Schulzwecke gebraucht werden, können sie verkauft oder für andere Zwecke genutzt werden.