Wermelskirchener Schwanenschule bekommt kleines Blockheizkraftwerk

Für den Winter 2020 in Wermelskirchen : Schwanenschule bekommt kleines Blockheizkraftwerk

Laut Stadtverwaltung ist die Sanierung der gesamten Lüftungsanlage in der Schwanenschule unumgänglich. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen 731.000 Euro – 2016 waren 523.000 Euro in den Haushalt eingestellt worden. Aktuell fehlen also 208.000 Euro.

Die Heizungsanlage in der Schwanenschule ist sanierungsbedürftig. Das ist seit 2013 bekannt. Höhepunkt war im Februar 2018, als sich die Schulräume auf sechs Grad Celsius abkühlten, weil an einem Wochenende die alte Anlage ausgefallen war. Die Schüler wird’s gefreut haben – es gab zwangsweise schulfrei. Dann mietete die Stadt ein „Hot-Mobil“, eine externe Heizungsanlage, die mit Ölbefeuerung für Wärme sorgte.

Im Herbst 2018 waren, nach dem Desaster im Frühjahr, dann die Planungsleistungen vergeben worden. Bei der Bestandsaufnahme der Heizung und der damit zusammenhängenden Lüftungsanlage wurden im Bereich der Technik, insbesondere beim Brandschutz, erhebliche Mängel feststellt. Deshalb ist laut Stadtverwaltung die Sanierung der gesamten Lüftungsanlage unumgänglich. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen etwa 731.000 Euro – 2016 waren noch 523.000 Euro in den Haushalt eingestellt worden. Aktuell fehlen der Stadt 208.000 Euro zur Durchführung. Zur vorübergehenden Deckung nutzt das Fachamt das konsumtive Konto „Kesselsanierung“, wo noch etwa 237.000 Euro vorhanden sind. Erwartet wird aber, dass mit einer beantragten Förderung die Kosten der Sanierung abgedeckt sind. Der Stadtrat nahm die Kostenüberschreitung von 208.000 Euro zur Kenntnis.

Im Bau ist die neue Anlage noch nicht. Die Installation des zweiten Wärmeerzeugers für die Schwanenschule, hier ein kleines Blockheizkraftwerk, soll noch vor dem Winter 2020 erfolgen. Das teilte der Technische Beigeordnete Thomas Marner auf Anfrage unserer Redaktion mit.

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