Wermelskirchener Kinderstadt mit Abschlussfest beendet

Abschluss : Kinderstadt-Bürger feiern mit allen Gästen ein fröhliches Abschlussfest

Die zweiwöchige Ferienaktion in der Katt endet mit lobenden Worten. Bürgermeister Rainer Bleek spricht von einem „Vorzeigeprojekt der Stadt“.

Das Abschlussfest der Kinderstadt ist immer ein besonderer Moment: Hier blickt der Besucher nicht nur in fröhlich-strahlende Kinderaugen, sondern auch in die glücklichen Gesichter von Eltern und Großeltern. Dazu gesellten sich am Wochenende die zufriedenen 60 Betreuer und Mitarbeiter, die in den ersten Sommerferienwochen die 22. Auflage der Kinderstadt in der Katt auf die Beine gestellt hatten.

Unter anderem mit einer Trommel- und Hörspiel-Vorführung, Gesang sowie Tanz läuteten die Jungen und Mädchen auf der Außenbühne das Abschlussfest ein. An den Werkstätten konnten die Besucher die hergestellten Produkte nicht nur bewundern, sondern auch kaufen. Gemeinsam mit ihrem echten „Amtskollegen“ Rainer Bleek begrüßte Kinderstadt-Bürgermeisterin Zoe Rizza die Gäste. Bleek sprach von einem „Vorzeigeprojekt der Stadt“ und erinnerte an die in den Ruhestand gewechselte Eva-Maria Ponsar, die als Leiterin der Katt die Kinderstadt „maßgeblich geprägt“ habe. „Wir haben hier in den vergangenen zwei Wochen stets glückliche und begeisterte Kinder gesehen – darum machen wir das.“ Angesichts zwei unbesetzter Stellen in der Katt unter nicht ganz einfachen Vorzeichen kümmerten sich Katja Töbelmann (Jugendamt) und Kolja Pfeiffer (Kinder- und Jugendbereich) um die Federführung. Pfeiffer nutzte das Abschlussfest für einen besonderen Dank an Carmen Primsch und Katharina Puschmann. Als Jahrespraktikantin und Honorarkraft hatten sich die Kinderstadtbetreuerinnen im Vorfeld um den Kinder- und Jugendbereich bemüht und so Pfeiffer und Marquardt den Rücken freigehalten. Einhellig stellten die 16- und 21-Jährige fest: „Die Kinderstadt war eine spannende, aufregende und erlebnisreiche Zeit.“ Mit selbstgeschriebenen Texten sangen Sina, Melly, Nina, Pia, Larissa, Helen, Toni, Leana, Lena, Pia und Leanda unter Leitung von Sihna Maagé über ihr Ferienprojekt.

Voll des Lobes zeigten sich die Mütter Annette Rossow und Kerstin Javornik, deren Söhne Laurin (12) und Luca (11) zu den 210 Kinderstadt-Kindern gehörten. „Unsere Kinder wollen unbedingt in die Kinderstadt. Es herrscht eine schöne, sehr familiäre Atmosphäre. Das Ferienprojekt ist nicht einfach nur organisiert, sondern mit Herzblut und Liebe gemacht.“ Und Pfeiffer stellte fest: „Die Beschränkung auf 200 Kinder plus zehn Plätze für die Lebenshilfe ist genau richtig. Mehr lässt sich nicht stemmen.“

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