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Wermelskirchener Jecken bereiten sich auf heiße Karnevalsphase vor

Das „Aufwärmen“ für den Straßenkarneval war schweißtreibend : Karnevals-Warm-Up – eine „heiße“ Angelegenheit

Das „Aufwärmen“ für das Höhepunkt-Wochenende der jecken Tage in der „Centrale“ war schweißtreibend. Dicht gedrängt tanzten und schunkelten die Besucher im ausverkauften Haus.

Wenn das das „Aufwärmen“ war, wird es in den nächsten Tagen beim Straßenkarneval eine „heiße“ Angelegenheit: Zur Warm-Up-Party unter dem appellierenden Motto „Los: Mer singe ooch“ tummelten sich die Närrinnen und Narren dichtgedrängt in der „Centrale“ und verwandelten die Gaststätte in einen „Schnellkochtopf“ des siedenden närrischen Treibens – bereits zwei Wochen vor der Veranstaltung waren alle Tickets vergriffen.

Prinzenführer Harry Tiede von der Dabringhausener Altstadtgarde im Gefolge der Dawerkuser Dreigestirns brachte die schweißtreibenden Temperaturen auf den Punkt: „Willkommen in der größten Sauna der Welt.“ Weniger augenzwinkernd, aber umso anerkennender stellte Tiede im Gespräch mit unserer Redaktion fest: „Toll, dass es wenigstens an einer Stelle in der Wermelskirchener Innenstadt noch eine Kneipen-Karnevals-Veranstaltung gibt, die den Namen verdient.“ Angesichts der Stimmung begrüßte „Warm-Up“-Initiator Matthias Pahl die närrischen Regenten mit ihrem Tross aus Gardisten und Grunewalder Karnevalsfreunden mit einem Lachen und den Worten: „Ich habe die Temperatur für euch extra auf 40 Grad heruntergekühlt.“ Und ein Grunewalder „Schotte“ nahm die Angelegenheit ebenso mit jeckem Humor: „Ich wollte eigentlich einen Sack Pommes mit in die ‚Centrale‘ nehmen und sehen, ob die gar werden.“

Die Besucher tanzten, schunkelten und sangen emsig die Karnevalshits mit, deren Texte auf eine Großbildleinwand projiziert wurden. Dann und wann stimmten die „Warm-Up-Allstars“ und auch Matthias Pahl an der Trompete mit ein, um gar nicht erst etwaige Erschöpfungserscheinungen aufkommen zu lassen. „Wir sind zufrieden. Der Termin hat sich offensichtlich etabliert, wie die Nachfrage nach den Eintrittkarten zeigt“, bilanzierte Matthias Pahl und sprach dabei auch für das „Centrale“-Gastwirte-Paar Dirk und Mona Götz.