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Wermelskirchen: Zwei Straßen werden 2021 sicherer

Verkehr in Wermelskirchen : Zwei Straßen werden 2021 sicherer

Querungshilfen in Obereipringhausen und an der Straße Zenshäuschen genehmigt. Die Kosten für die neue Radquerung kostet 47.000 Euro. Für Radfahrer regelt ein Kamerasystem die Ampelanlaage in Zenshäuschen.

Nicht nur der Jugendfreizeitpark wird derzeit an der Dellmannstraße gebaut, sondern auch die Umlegung der Balkantrasse. Die Radfahrer radeln dann neben dem Skaterpark zur Straße Zenshäuschen. Um die neue Verkehrssituation an dieser Stelle sicherer zu gestalten, hatte Oliver Platt, Fraktionsvorsitzender des Bürgerforums, einen Antrag auf eine Querungshilfe gestellt, der nun von Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr grünes Licht bekommen hat. Die Kosten in Höhe von 47.000 Euro, die für Planung, Grunderwerb, Tiefbauarbeiten und Markierungen fällig werden, sollen im nächsten Haushalt bereitgestellt werden.

Die Idee des Bürgerforums, eine Umplanung der Kreuzungsanlage und der Ampel an der Thomas-Mann-Straße und Zenshäuschen umzusetzen, bekam auch Applaus von der Verwaltung, die einen Fachplaner beauftragt hatte, um einen Entwurf auszuarbeiten, der auf den Ideen des Antrags vom Bürgerforum aufbaut. Radfahrer werden künftig durch ein Kamerasystem auf der Straße Zenshäuschen erfasst und mit einer eigenständigen Ampelphase sicher über die Kreuzung in Richtung Thomas-Mann-Straße geführt.

Auf beiden Seiten der Ampel werden Haltestreifen eingerichtet, wo die Radler warten können. Der Umbau sorgt aber auch für mehr Sicherheit bei den Fußgängern. Denn: Bei den Planungen zeigte sich, dass für die Fußgänger ein Gehweg im nördlichen Bereich der Straße Zenshäuschen erforderlich ist. Um diesen zu erreichten, muss die Stadt ein 18,5 Quadratmeter großes Grundstück erwerben. Der Eigentümer hat dazu bereits erste positive Zeichen signalisiert, heißt es aus der Verwaltung.

Ebenfalls einstimmig im Ausschuss beschlossen wurde die zweite Querungshilfe in Obereipringhausen. Den Antrag dazu hatten die Grünen eingereicht, um die vielbefahrene Landstraße vor allem für die Schulkinder, die mit dem Bus fahren, sicherer zu machen. Die Kosten für die Mittelinsel in Höhe von 50.000 Euro werden im Haushalt bereitgestellt.