Wermelskirchen: Zukunft Wermelskirchen startet zweite Unterschriften-Aktion

Mehr Ordnungskräfte für mehr Sauberkeit und Ordnung : Unterschriftenaktion lockt neue Mitglieder

Die Partei „Zukunft Wermelskirchen“ hat eine zweite Unterschriftenaktion gestartet, um eine Aufstockung des Personals im Ordnungsamt durchzusetzen. 2018 hatte sie mit der Petition zur Einrichtung einer Polizeiwache in Wermelskirchen tausende Unterschriften gesammelt.

Die neue Petition „Friedliche Innenstadt Wermelskirchen“ ziele darauf ab, für mehr Sauberkeit und Ordnung in den innerstädtischen Ortsteilen, aber auch in Dabringhausen zu sorgen. Denn dort wurde parallel und unabhängig eine Unterschriftenaktion von Bürgern initiiert und eine Liste an Bürgermeister Rainer Bleek weitergeleitet, um mehr Sauberkeit und Ordnung im Dorfpark durchzusetzen.

„Wir haben zwar den neuen Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten, aber wenn das Ordnungsamt zu wenig Personal hat, wird das keine Wirkung zeigen“, sagte Andreas Müßener von Zukunft Wermelskirchen im Gespräch mit dieser Redaktion. In dem Katalog werden die Höhen der jeweiligen Verwarngelder aufgeführt wie zum Beispiel für Wildpinkeln, Hundehäufchen liegen lassen oder Zigarettenkippen wegwerfen. Aber der Antrag der WNKUWG, vier neue Stellen im Ordnungsamt einzurichten, um Kontrollen zu erhöhen, scheiterte. „Wir möchten mit der Petition den Bürgern die Möglichkeit geben, mit ihrer Unterschrift den Prozess zu beeinflussen“, begründet Müßener. Statt vier Stellen fordere „Zukunft Wermelskirchen“ zunächst zwei neue Ordnungsamt-Mitarbeiter. Er gehe davon aus, dass die zusätzlichen Personalkosten zum Teil über die Einnahmen von Verwarngeldern finanziert werden können. Immer wieder erfahre er in Gesprächen, dass Ordnung und Sicherheit bei Bürgern einen hohen Stellenwert haben und dass das subjektive Sicherheitsempfinden verbessert werden müsse.

Gerade dieser Punkt habe ihn dazu bewogen habe, aktiv bei „Zukunft Wermelskirchen“ mit zu machen, sagte das neue Parteimitglied Hüseyin Duran, Inhaber des Kiosks mit Lotto-Toto-Annahmestelle am Busbahnhof. Er wolle bei den Kommunalwahlen seinen Wahlbezirk gewinnen und besonders durch Bürgernähe überzeugen. 2025 könne er sich sogar eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt vorstellen. „Allerdings nur, wenn ich den nötigen Rückhalt in meinem Wahlbezirk 5 habe, wo ich wohne und mein Geschäft habe. „Ich muss natürlich erst einmal politische Erfahrungen sammeln“, räumte Duran, der ein politisches Mandat anstrebt, ein.

Unterschrift online unter: www.openpetition.de/wkcity

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