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Wermelskirchen: Wupperverband garantiert Beitragsstabilität

Wasserwirtschaft im Bergischen : Wupperverband garantiert Beitragsstabilität

Die jüngst tagende Verbandsversammlung des Wupperverbandes beschloss eine moderate Beitragsentwicklung für den Wirtschaftsplan 2021.

Im Geschäftsbereich Kläranlagen/Sammler und Entsorgung wird der Beitragsbedarf für 2021 gemäß der beschlossenen Zielvereinbarung um ein Prozent auf 66,4 Mio. Euro angehoben. Trotzdem bleibt der von den Mitgliedskommunen zu zahlende Betrag pro Einwohner auch im nächsten Jahr unverändert – wie schon seit 2011. Diese langanhaltende Beitragsstabilität gelang durch gutes Wirtschaften und die leicht gestiegene Anzahl von Einwohnern, die vom Service des Wupperverbandes profitieren, so Wupperverbandssprecherin Susanne Fischer in ihrem Jahresbericht.

Im Geschäftsbereich Talsperren/ Stauanlagen besagt die Zielvereinbarung, dass im Zeitraum 2019 bis 2023 die Beitragsentwicklung so gesteuert wird, dass der Beitragsbedarf von 8,2 Mio. Euro pro Jahr nicht überschritten wird. Vor 2019 hatte der jährliche Beitragsbedarf bei ca.  zehn Mio. Euro gelegen. Die Beitragssenkung ging mit einer Neuordnung der Veranlagungsregeln einher.

Bei der Gewässerunterhaltung liegt der Beitragsbedarf für 2021 wie schon im Vorjahr bei 3,7 Mio. Euro. Die in einer Zielvereinbarung vorgesehene Beitragsanhebung in 2021 wird ausgesetzt. Fischer: „So leistet der Wupperverband einen Beitrag zur Entlastung der durch Corona-Schutzmaßnahmen stark beanspruchten Haushalte seiner kommunalen Mitglieder.“

(tei.-)