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Wermelskirchen: Wie kann ich mein Kind unterstützen?

Halbjahreszeugnisse in Wermelskirchen : Zeugnisse – wie kann ich mein Kind unterstützen?

Das Nachhilfeinstitut „Studienkreis“ lädt zu kostenlosen Eltern-Webinaren und einer Woche der offenen Tür ein. Denn bleiben die Noten hinter den Erwartungen zurück, fragen sich die Eltern, wie sie ihr Kind unterstützen können.

Auf die Vergabe der Halbjahreszeugnisse sind viele Familien diesmal besonders gespannt. Denn wie schon das vergangene war auch dieses Schuljahr noch weit entfernt von Normalität. Wie groß die in den zurückliegenden fast zwei Jahren entstandenen Lernlücken bei den Schülern wirklich sind, zeigt sich in diesen Tagen schwarz auf weiß.

Bleiben die Noten hinter den Erwartungen zurück, fragen sich die Eltern, wie sie ihr Kind unterstützen können, das Schuljahresziel dennoch zu erreichen. Hierzu gibt der Studienkreis in Wermelskirchen Eltern in kostenlosen Webinaren praktische Tipps.

Zusätzlich lädt das Nachhilfeinstitut in der Zeit vom 31. Januar bis 4. Februar zu einer unverbindlichen persönlichen Beratung in einer Woche der offenen Tür ein.

Gratis-Nachhilfe aus dem Landesprogramm „Ankommen und Aufholen“ Nachhilfe kann für Schüler, bei denen wegen Corona große Lernlücken entstanden sind, sogar gratis sein. Mit seinem Programm „Ankommen und Aufholen“ will das Land NRW mit finanzieller Unterstützung des Bundes den entstandenen Benachteiligungen begegnen. Unter anderem enthält das Programm in seinem Baustein „Extra-Geld“ Bildungsgutscheine, die Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf von ihren Lehrern bekommen. Die Gutscheine über je zehn Mal 90 Minuten Nachhilfe können die Schüler bei registrierten Einrichtungen wie zum Beispiel Nachhilfeinstituten einlösen. Der Studienkreis darf als zugelassener Bildungsanbieter diese Förderung übernehmen. „Wir freuen uns, dabei zu sein und möglichst vielen Schülern zu helfen, ihre Lernrückstände aufzuholen“, sagt Thomas Momotow vom Studienkreis.

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Präsenznachhilfe mit digitaler Ergänzung Der Nachhilfeanbieter setzt dabei auf das sogenannte Blended Learning, also auf die intelligente Verzahnung von Präsenz-Nachhilfe mit digitalen Lernelementen. Dadurch erhalten die Schüler des Instituts auch außerhalb der Nachhilfestunden Online-Support via Live-Chat, Lernvideos und mit digitalen Übungen. Über eine App führen die Kinder und Jugendlichen zunächst einen fachbezogenen Lerncheck durch und bewegen sich anschließend dort in Begleitung ihrer Lehrkraft auf ihrem persönlichen Lernpfad. Thomas Momotow: „Auf diese Weise erhält die Präsenznachhilfe eine sinnvolle Ergänzung.“ Die Eltern bekommen gleichzeitig über die App Einblicke in die Unterrichtsinhalte und Lernfortschritte ihres Kindes.

Kostenlose Webinare für Eltern Im Februar hält eine Lernexpertin des Studienkreises drei Online-Vorträge für Eltern. Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte im Internet unter studienkreis.de/webinare. Die Webinare sind je eine halbe bis eine dreiviertel Stunde lang. Via Chat sind Fragen möglich. Das Webinar „Wie lernt mein Kind am besten?“ findet am 9. und 28. Februar jeweils ab 17.30 Uhr statt. Darin erhalten Eltern sieben praktische Tipps, wie sie ihr Kind zu Hause beim Lernen unterstützen können.

Nicht nur fachliche Lücken, sondern auch mangelnde Lernmotivation haben vielen Schülern insbesondere während der vergangenen Monate das Lernen erschwert. In dem Webinar „Mein Kind hat keine Lust — Tipps gegen die Null-Bock-Stimmung“ bekommen Eltern Rat, wie sie ihr Kind wieder zum Lernen motivieren können. Termine sind der 8. und 16. Februar jeweils ab 17.30 Uhr.

Auch Konzentrationsschwierigkeiten können eine Ursache für schlechte Noten sein. „Mein Kind kann sich nicht konzentrieren — was Eltern tun können“ ist der Titel des dritten Webinars in der Reihe. Darin erfahren Mütter und Väter, wie sie zu Hause gute Voraussetzungen schaffen können, damit ihr Kind konzentriert lernen kann. Die Teilnahme ist am 3. und 17. Februar jeweils ab 17.30 Uhr möglich.

„Eltern liegt die Rolle des Nachhilfelehrers meistens nicht besonders gut“, sagt Thomas Momotow vom Studienkreis. „Nicht in erster Linie wegen fehlenden Fachwissens, sondern vor allem wegen der emotionalen Nähe zum eigenen Kind. Als Mutter oder Vater kann man aber trotzdem eine Menge tun, damit das Kind gute Lernbedingungen vorfindet und sich mit seinen schulischen Problemen verstanden fühlt“. Für die fachliche Förderung sei dagegen Unterstützung von außen angeraten.

(ala)