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Wermelskirchen Virtuelles Lernen auch international

Bergisches Berufskolleg Wermelskirchen : Virtuelles Lernen auch international

Die digitale Unterrichtswirklichkeit erlebten Schüler des Bergischen Berufskollegs Wipperfürth-Wermelskirchen bei der dreitägigen Erasmus - Projektarbeit mit Schülern aus Estland und Slowenien.

70 Schüler sowie Lehrer aus drei Nationen nahmen in dieser Woche an einem dreitägigen virtuellen Projekttreffen im Rahmen des Erasmusprojektes „Sustainable usage of IT-devices“ teil, darunter Schüler und Lehrer des Bergischen Berufskollegs Wipperfürth-Wermelskirchen. Sabine Hoffmann, zuständig für die Erasmus-Projekte am Berufskolleg: „Auf diese Weise konnte zumindest virtuell das für den April geplante Projekttreffen in Estland stattfinden.“

Die Schüler beschäftigten sich laut Sabine Hoffmann am ersten Tag mit den Inhalten zum Projektmodul „Digitalisation and Sustainability“. In zehn multinationalen Teams, die jeweils von einem Lehrenden aus den beteiligten Ländern Estland, Slowenien und Deutschland begleitet wurden, arbeiteten die Schüler an Themen wie „Welche Kohlendioxidbilanz hinterlassen wir beim Spielen von Videogames, bei der Recherche im Internet, beim Versenden von E-Mails, beim Streaming, etc.“

Neben einer detaillierten Einführung in die Thematik der „Internet-Recherche“ und dem gegenseitigen Austausch über die unterschiedlichen Gegebenheiten in den Ländern, erhielten die Schüler einen tieferen Einblick in die virtuelle Arbeit in internationalen Teams. Hoffmann: „Darüber hinaus wurden nicht nur die Englischkenntnisse verbessert und angewendet, sondern es waren auch digitale Kompetenzen gefragt – die Zusammenarbeit erfolgte komplett im digitalen Raum unter Nutzung verschiedener IT-Werkzeuge.“

Der zweite Tag begann mit einem Workshop zum Erstellen von Infographiken. Nach einer interaktiven Einführung in die entsprechende Software, hatten die multinationalen Teams die Gelegenheit, zusammen erste Infographiken zu erstellen. Eine besondere Herausforderung bestand hierbei nicht nur in der Nutzung eines neuen IT-Werkzeugs, sondern auch in der Notwendigkeit, sich in der Gruppe in einer Fremdsprache auszutauschen und zu einigen. Die bergische Projektleiterin: „Das Feedback in Hashtags hat die Abschlussrunde aufgelockert. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv.“

Abschließend wurden alle Inhalte des virtuellen Treffens zusammengeführt, und die Schüler erstellten Infographiken zu ihren verschiedenen Themengebieten. Dieser intensive Austausch führte dazu, dass die Schüler das neue Tool sowie sich untereinander noch mehr kennenlernten. „Die Infographiken waren wirklich super und zeugten von kreativen Gruppenarbeiten“, sagte Sabine Hoffmann. „Alles in allem waren es drei gelungene und abwechslungsreiche virtuelle Tage, in denen alle viel zum Thema “Digitalisation and Sustainability” lernten“.

(tei.-)