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Wermelskirchen: Viel Applaus für Posaunenchor beim Sommerkonzert

Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde : Kulinarische und musikalische Köstlichkeiten

Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde kredenzt Melodien zum Sommerkonzert.

Vor vollem Haus spielte der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde zum Sommerkonzert auf. Unter dem musikalischen Motto „There‘s No Business Like Show Business“ hatten die Musiker Unterhaltungsmusik mitgebracht, die Lust machte, genauer hinzuhören. „Selbst Operetten war ja in ihrer Zeit Unterhaltungsmusik“, erklärte Martin Weidner, der seinen Posaunenchor gut aufgelegt durch das Programm führten.

So hatten die Musiker eine bunte Mischung moderner Melodien und jahrhundertealter Stücke zusammengestellt. Während der Pause servierte der Posaunenchor zu den musikalischen Leckerbissen auch kulinarische. Den geplanten Auftritt zum zweiten Teil unter freiem Himmel verlegten die Musiker sich selbst und dem Publikum zu Liebe in die kühle Kirche.

Den Auftakt des Konzertabends übernahmen die Jungbläser – mit Unterstützung der alten Hasen. „Wir haben die Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs intensiviert“, erklärte Weidner und warb für die Jungbläser. Sowohl Jugendliche, die Lust hätten ein Blasinstrument im Chor zu spielen, aber auch Erwachsene, die nach langen Jahren wieder ein Instrument zur Hand nehmen, seien willkommen.

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Mit Melodien von „Aladin“ eröffneten die Jugendlichen das Programm und schlossen mit „Begin the Beguine“ eine Melodie aus den 1930er Jahren an. Mit dem kompletten Posaunenchor wurde es dann voll auf der Bühne in der Stadtkirche – und laut. Mit einem Choral leitete Weidner seine Musiker und das Publikum über zum nächsten Teil des Konzertes, in dem der vereinte Posaunenchor mit geballter Kraft, die Melodien erklingen ließ – und für Jubel sorgte. Schon beim Kaiserwalzer von Johann Strauß brandete begeisterter Applaus auf. „Wir Deutschen spielen ihn anders als die Österreicher“, hatte Weidner angekündigt und dann scherzhaft mit Blick auf seine Musiker ergänzt: „Wer den heute nicht locker spielt, bekommt ein Einreiseverbot nach Österreich.“

Mit Wumms präsentierten die Musiker schließlich ihre Musik – und brachten auch den Dirigenten zum Schwitzen. „An dieser Stelle fragt mich meine Uhr bei den Proben immer, ob ich mit dem Sportprogramm beginnen will“, erzählte Weidner lachend. Italienische Rhythmen, lateinamerikanische Melodien, in der zweiten Hälfte dann ein Sinatra-Medley, das mit „New York, New York“, „Fly me to the Moon“ und „My Way“ glänzte und eine musikalischen Tour durch die 1980er Jahre: Das Programm entpuppte sich als vielseitig, das Publikum jubelte, klatschte und setzte zu „Bravo“-Rufen an.