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Wermelskirchen: Umzug Sekundarschule verzögert sich

Lieferschwierigkeiten in Wermelskirchen : Umzug der Sekundarschule verzögert sich

Lieferschwierigkeiten sorgen dafür, dass alle Planungen über den Haufen geworfen wurden. Einen neuen Umzugstermin gibt es noch nicht.

Eigentlich sollte nach den Herbstferien das Pendeln der Lehrer zwischen zwei Standorten endlich beendet sein; alle Sekundarschüler sollten fortan am „Übergangsstandort“ Weyersbusch zusammengeführt werden. Doch daraus wird vorläufig nichts: Der Umzugstermin, für Montag angesetzt, wurde gecancelt. Das bestätigte die Stadtverwaltung auf Anfrage dieser Redaktion. Thomas Marner, Technischer Beigeordneter: „Das Containerdorf ist im Bau und sollte eigentlich am Wochenende fertig sein. Doch es gibt eine Verzögerung wegen Lieferschwierigkeiten.“

Details dazu konnte er noch nicht sagen. „Der für nächste Woche geplante Umzug wird sich aber um einige Wochen verzögern“, teilte er mit. Den genauen Termin kann Marner aber noch nicht sagen. Dazu ist die Information über die Lieferschwierigkeiten zu frisch.

Doch nicht nur der fünfte und sechste Jahrgang der Sekundarschule, die im Erne-Bau an der Rot-Kreuz-Straße untergebracht sind, sollen in das Containerdorf einziehen. Auch zwei Drittel der vier Jahrgänge in den Altbauten der heutigen Sekundarschule sollen in diese Erweiterungsbauten wechseln, denn die Gebäude sind marode.

Und noch jemand dringt darauf, dass der Umzug zügig erfolgt: Die Firma Erne. Vertraglich ist mit dem Unternehmen festgelegt, dass sie das Modulgebäude an der Rot-Kreuz-Straße wieder übernimmt. Marner: „Erne möchte so schnell wie möglich zurückbauen.“

Mit dem neuen Containerdorf wird Platz geschaffen für alle Jahrgänge der Sekundarschule. Sie sollen so lange in den Modulbauten unterrichtet werden, bis der Neubau steht. Das kann aber noch dauern.

Es sind am Weyersbusch zwei Trakte entstanden für vier Millionen Euro. Das obere auf zwei Etagen besteht aus 48 Einzelmodulen, das unteren auf dem Schulhof der ehemaligen Grundschule aus 22 Modulen.