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Wermelskirchen: Treppenanlage Kölner-7Telefragenstraße wird nochmals gereinigt

Wände tragen Spuren der Wasserschäden : Anwohner fordern Nachbesserungen an Treppe

Die Wände weisen noch Spuren und Schäden auf, sagt orbert Galonska. Die Stadt bestätigt Restarbeiten.

Die beliebte fußläufige Abkürzung zwischen Kölner Straße und Telegrafenstraße soll voraussichtlich nächste Woche wieder geöffnet werden. Doch mit dem derzeitigen Zustand der Wände ihres Wohneigentums sind die Anwohner nicht zufrieden. „Die Tropfsteinhöhle ist geblieben“, sagt Norbert Galonska, Bewohner des Hauses Kölner Straße 30, und deutet auf die hohe Wand links neben der Treppe. Bei der Reinigung der Treppe und Wände am Dienstag, bei der eine Fachfirma einen  Heißdampf-Hochdruckreiniger einsetzte, sei Putz abgeblättert. Die Spuren der Wasserschäden seien nicht beseitigt worden.

In der Wand steckt bereits der Stutzen für das Fallrohr. Das soll nach Aussage von Holger Kotthaus, zuständiger Bauleiter bei der Stadt, künftig dafür sorgen, dass das Regenwasser abgeleitet wird. Wie berichtet, wurde auf dem Podest der Treppenanlage eine Regenrinne angelegt. Die Anwohner hoffen, so Norbert Galsonka und Harald Lux, dass diese Elemente reichen, um das Wasserproblem in den Griff zu bekommen. Galonska: „Ältere Wermelskirchener berichten, dass es hier eine Quelle gibt. Es ist vielleicht nicht nur das Regenwasser, was zu den Problemen geführt hat.“

„Seit zweieinhalb Jahren leben wir mit dem Problem. So langsam ist unsere Geduld erschöpft“, sagen beide. Daher habe die Eigentümergemeinschaft die Stadt aufgefordert, die Wasserspuren zu beseitigen, die Wände wieder herzurichten, und eine Frist bis 30. September gesetzt, so Galonska.

Holger Kotthaus hat sich die Treppenanlage nach der Reinigung angesehen und kann beruhigen. „Das muss noch einmal nachgearbeitet werden“, versichert er auf Nachfrage dieser Zeitung. Denn mit dem Ergebnis sei er nicht zufrieden. Vor allem die unterste Stufe weist noch deutliche Spuren auf. Vielleicht müsse sogar nachgeschliffen werden.  Außerdem  werde noch das Fallrohr angebracht und das Rohr bis zum Hofablauf geführt.  Zudem müssten Korrosionsschäden am Treppengeländer beseitigt werden. Die Ausbesserungen und den Neuanstrich der Wände habe die Firma Körschgen zugesichert.

Vor Wiedereröffnung der Treppe werden im oberen Bereich der Treppenanlage noch die Sträucher zurückgeschnitten, berichtet Kotthaus. „Das ist recht zugewuchert.“ Auch wenn noch Rest- und Nacharbeiten anstehen, soll die Treppe wieder zugänglich sein. „Eventuell müssen wir sie dann kurzfristig für die Nachreinigung und den Neuanstrich der Wände noch einmal vorübergehend sperren.“

Wie berichtet,  gab es eine längere Ursachenforschung, nachdem das Wasserproblem auf der Treppenanlage aufgetreten war. Gesperrt für den Fußgängerverkehr wurde die Treppe  im April 2017. Die Anwohner berichten, dass die Treppe von vielen Menschen genutzt wurde. Sie betonen ausdrücklich: „Wir haben nichts gegen die Treppe, wünschen uns aber, dass alles wieder hergerichtet wird und ordentlich aussieht.“